Aktuelles  

Letzter Einsatz:
- Freitag, 01.03.2019, 05:57 Uhr
Frontalzusammenstoß eines PKWs
mit einem LKW auf St2238 Richtung
Weiden
   

Termine:

- Dienstag, 02.04.2019, 19:30 Uhr

Monatsübung

 

- Samstag, 06.04.2019, 09:30 Uhr

Ramadama der Jugendgruppe/Kinderfeuerwehr

 

Terminübersicht

   

Suche  

   

Schirmherrschaft 2019

 

wl2901wlr FFW150Schirmherr

 

(wlr) Im Jahr 1869 wurde die „Atzariather“ Feuerwehr gegründet, zum 150jährigen Jubiläum erbaten sich die Führungskräfte die Schirmherrschaft vom Landrat.

 

Im Amtszimmer des Lobkowitz Schlosses empfing Landrat Andreas Meier die Kommandanten Michael Roith und Thomas Feige, sowie stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Fabian Weidensteiner und Bürgermeister Martin Schregelmann.

 

Weidensteiner brachte hochoffiziell seine Bitte vor und übereichte einen Korb mit Spezialitäten als Geschenk.

 

„Absolut gerne nehme ich diese Aufgabe an und kann sagen, dass ich bei meinen bisherigen Schirmherrschaften eine sehr gute Wetterbilanz vorweisen kann“, antwortete Landrat Meier schmunzelnd auf die Bitte. Hoffen wir, dass meine Schirmherrschaft auch bei euch gutes Wetter mit sich bringt.

 

Bürgermeister Schregelmann dankte dem Landrat für seine Zusage und hofft, dass die Festlichkeiten ohne Unfälle oder Zwischenfälle gut über die Bühne gehen werden.

 

Die Etzenrichter Feuerwehr beginnt mit ihrem Jubiläumsfest am Freitag 31. Mai 2019 ab 20 Uhr mit den „Stoapfälzer Spitzbuam“ bei freiem Eintritt. Für Samstag 01. Juni wurde die „BAYERN 3 BAND“ verpflichtet, Tickets gibt es per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Am Sonntag 2. Juni 2019 findet die traditionelle Jubiläumsfeier mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr, Mittagstisch um 11.30 Uhr, dem Festzug um 14 Uhr und ab 15 Uhr Festzeltbetrieb mit der „Pirker Blechmusi“ statt.

 

Da die Etzenrichter Feuerwehr bereits im April ihr neues Löschgruppenfahrzeug LF 20 bekommt, sagte der Landrat auch hier seinen Besuch zur Fahrzeugweihe zu.

 


Quelle: Sylvia Wallinger vom 27.01.19

 


 

Jahreshauptversammlung 2018

 

wl1201wlr FFWJHV

 

(wlr) Es war einmal wieder ein Jahr der Superlative! Mit „Es war einmal“ beginnen ja bekanntlich Märchen, aber unser Tagesgeschäft und Einsätze im ablaufenden Jahr war alles andere als ein Märchen.

 

Kommandant Michael Roith ließ damit das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren.

 

Insgesamt 55 Einsätze, davon drei Brandeinsätze, 42 technische Hilfeleistungen, sechs Sicherheitswachen und vier freiwillige Tätigkeiten stehen für das Jahr 2018 zu Buche.

 

Übungen, Lehrgänge und Leistungsabzeichen gehörten zum normalen Ablauf, aber es gab dazu noch einschneidende Ereignisse der Etzenrichter Feuerwehr.

 

Das Jahr begann kalt, wegen eine Nominierung zur Kaltwasser Challenge der FF Kohlberg traf sich die Etzenrichter Wehr im Januar im Blauen Weiher und grillten für einen guten Zweck. Die nominierten Feuerwehren Trippach und Weiden erfüllten ihre Nominierung, leider lässt die Einlösung der FF Algund auf sich warten.

 

Im Frühjahr zeichnete sich ein Wechsel in der Landkreisführung ab. Im Juni über nahm Marco Saller aus Oberwildenau den Posten des Kreisbrandrates und des Kreisfeuerwehrverbandvorsitzenden von Richard Meier.

 

Im Zuge der Brandschutzerziehung wurde im April zu einem vermeintlichen Feuer mit vermisster Person in die Turnhalle des Kindergartens gerufen. Nach der Rettung der Person die sich als Feuerwehrpuppe Markus herausstellte, durften die Kinder des Kindergartens mit den Utensilien der Feuerwehr selber noch löschen. Die Übung war der Abschluss der dreitätigen Brandschutzerziehung im Kindergarten. „Wenn es um das Thema Brandschutzerziehung und Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule geht zeigt sich Angelika Feige verantwortlich“.

 

„Es kommt nicht oft vor, dass wir in Uniform zu einem Brandeinsatz ausrücken. Am 1. Mai 2018 rückten wir zu einem Brand einer Garage in die Weiherhammerer Straße aus. Weil der Alarm während des Endes des Kirchenzuges vom Maifest ausgelöst wurde, rückten wir noch mit Hemd und Krawatte aus. Der Brand konnte aber zügig gelöscht werden“, so Roith.

 

Im Juni waren unsere Freunde der Feuerwehr Algund zu Besuch. Der 1. Zug besuchte das Etzenrichter Dorffest und mit Hilfe vom 1. Kommandaten Alexander Richter aus Grafenwöhr konnte für die Gäste eine Rundfahrt über den Truppenübungsplatz in Grafenwöhr organisiert werden.

 

Ende Juni machte sich eine Gruppe der Feuerwehr Etzenricht auf in Richtung Südtirol nach Meran. Die Gruppe machte nach 8 Jahren Pause wieder ein Leistungsabzeichen in Südtirol. Voraus ging eine Qualifikation für dieses Abzeichen in Gebelkofen. Unter der Führung von Fabian Weidensteiner meisterten Philipp Linz und Florian Rösch als Angriffstrupp, Mathias Beutner und Markus Uschold als Wassertrupp, Christian Schreglmann und Patrick Eggmeier als Schlauchtrupp, Allen Rush als Maschinist, Michael Schmid als Melder und Katharina Braun als Reserve gekonnt einen Löschaufbau und einen Staffellauf.

 

Zu einem Brand einer Scheune mit vermisster Person wurde die Etzenrichter Wehr nach Maierhof gerufen. Die Feuerwehr Mallersricht wurde bei der Personenrettung unter Atemschutz und bei der Wasserversorgung unterstützt. Zum Glück stellte sich die Aufgabe als Einsatzübung heraus.

 

Roith konnte die neuesten Infos zur Lieferung des neuen LF 20 verkünden. Im dritten Quartal 2019 wird das neue, 280 PS starke MAN TGM mit 16 Tonnen Gesamtgewicht und permanentem Allradantrieb geliefert, dazu konnte Roith auch einige technische Details bekannt geben.

 

Sein Dank ging dazu auch an den Feuerwehrverein, der zur Finanzierung eine Summe von knapp 20000 Euro zusteuert.

 

„Man kann sich jetzt natürlich fragen, warum wir so einen Rettungssatz gekauft haben? Die Antwort dazu ist relativ einfach. Bei der Überlegung, wie das Fahrzeug auszustatten ist, haben wir uns Gedanken zu vergangenen Einsätzen, und Einsätzen die die nächsten Jahre kommen könnten überlegt. Zusätzlich wurde die alles entscheidende Hilfsfrist mit einbezogen. Bei einem Besuch bei der Regierung der Oberpfalz informierten wir uns, wie diese Zeit anzusetzen ist und welche Hilfsmittel es zu ihrer Ermittlung gibt. Daraus entstand ein 18 seitiges Anforderungsprofil. Die Übungen zu dem Rettungssatz haben im Oktober begonnen. Wir verfolgen hier ein Multiplikatoren System, in dem wir 10 Kameraden intensiv schulen und diese dann ihr Wissen in die Wehr transferieren. Als Ausbilder konnten wir Hans Pappenberger aus Grafenwöhr gewinnen.“

 

„Zu den genannten 20.000 Euro möchte ich noch erwähnen, dass der Feuerwehrverein weitere 4000 Euro als Zuschuss für das Fahrzeug an die Gemeinde zur Verfügung stellt. Damit hat unser Feuerwehrverein 24.000 Euro für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger investiert!“

 

Zur Arbeit in der Jugendgruppe konnte Mario Feneis berichten, dass das Jahr 2018 keinesfalls langweiligwar.  Ausbildungs- und Arbeitspensum, als auch neue Gesichter sorgten für Kurzweil.

 

„Natürlich darf auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz kommen“, so Feneis, „ohne Jugend ist unsere Zukunft nicht vorstellbar, im Privaten wie bei der Feuerwehr, im Verein, als auch bei den Aktiven.“

 

Rückblickend freute sich der Jugendleiter über das gezeigte Engagement der Truppe und vor allem über die Neuzugänge Lotta Heinze, die aus der Kinderfeuerwehr kommt und Luisa Luber. Nikolas Achtert wurde in die aktive Wehr verabschiedet.

 

Kommandant Roith fügte noch an, dass sich in der Jugendgruppe ein Generationswechsel andeutet, Feneis wird von Patrick Eggmeier als neuer Jugenwart abgelöst.

 

Etzenricht kann auf eine der ersten Kinderfeuerwehren im Landkreis zurückblicken die mittlerweile eine Stärke von 19 Kindern hat. Die Betreuer Melanie Roith, Sebastian Götz, martin Pleier, Christian Reichl, Lisa heine, Johannes Pleier und Melissa Seifert können etliche Veranstaltungen und kindgerechte Kurse vorweisen.

 

„Die Kinderfeuerwehr und die Jugendgruppe ist die Feuerwehr von morgen“, so Roith.

 

Feuerwehrvorsitzender Wilhelm Wittmann komplettierte mit zahlreichen Besuchen bei auswärtigen Wehren und Veranstaltungen des Feuerwehrvereins den umfangreichen Aktivitätsbericht. Hierzu gehörten im vergangenen Jahr auch die vielen Aufrufe der Feuerwehrfestdamen unter der Leitung von Liane Heinze, die nichts unversucht ließen auf sich aufmerksam zu machen und für die immer näher rückende 150 Jahrfeier der Etzenrichter Feuerwehr im Jahr 2019 zu werben.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 17.01.19

 


 

Christbaumverkauf 2018

 

DSCF0581

 

(wlr) Weihnachtsbäume so weit das Auge reicht, die Etzenrichter Feuerwehr machte es den Familien im Ort leicht, ein geeignetes Exemplar zu finden.

 

Der Stress vor dem Fest scheint immer mehr zu werden, aber die Feuerwehr nahm den Etzenrichtern ein wenig davon ab und bot hinter dem Gerätehaus einen Christbaum-Verkauf an. Frisch geschlagene Bäume aus dem „Tannenland“ wurden vom Feuerwehrvorsitzenden Wilhelm Wittmann und seinen Helfern im Pressath abgeholt und zum Verkauf angeboten. Nordmanntannen, Blaufichten und Coloradotannen in allen Ausführungen aufgestellt. Männer, Frauen und Kinder wuselten durch den künstlich angelegten Wald und suchten nach ihrem Traumbaum. Wurde er gefunden, wurde er aber auch nicht mehr losgelassen, bis er durch die Röhre ins Transportnetz wanderte. Die kostenlose Lieferung bis vor die Haustüre war natürlich für viele Familien eine Einladung, die gerne angenommen wurde. Um die Stimmung auf die bevorstehenden Festtage zu versüßen, hatten die Feuerwehrfestdamen Glühwein, Kinderpunsch, Weihnachtsgebäck und Bratwurstsemmeln vorbereitet, die dem Ambiente für den Christbaumkauf, sowohl für die Käufer, als auch für die Feuerwehrleute perfekt machte.

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 12.12.18

 


 

Kuchenverkauf 2018

 

wl1911wlr FFWFestdamenKuchen bild

 

(wlr) Die Idee der Feuerwehrfestdamen, einen Kuchenverkauf für den sonntäglichen Kaffeetisch anzubieten, kam bei den Etzenrichtern sehr gut an.

 

An Kreativität fehlt es den Mädels jedenfalls nicht und sie lassen sich immer wieder neue Aktionen einfallen, um am Ende eine volle Kasse für die Anschaffung der Festkleider, zum im nächsten Jahr anstehenden 150-jährigen Feuerwehrjubiläum, zu haben.

 

Die jungen Frauen zeigten, dass sie auch backen können und hatten sowohl Torten und Kuchen, als auch Nußecken und Muffins im Angebot. Mit ihrer Festdamenmama Liane Heinze, gaben sie alles, um die köstlichen Leckereien an den Mann, beziehungsweise an die Frau zu bringen.

 

Viele Leute nahmen das Angebot an und gingen gleich nach der Zeremonie am Kriegerdenkmal, zum Volkstrauertag, um sich mit den Backwaren einzudecken und den Festdamen die Kasse aufzubessern.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 18.11.18

 


 

Prüfung Löscheinsatz Ausbildung 2018

 

DSCF0078

 

(wlr) Feuerwehren aus dem Kreisbrandmeisterbereich des Landkreises Neustadt absolvieren in Etzenricht die Prüfung ihrer Löscheinsatz Ausbildung.

 

Von den freiwilligen Feuerwehren aus den Orten Kaltenbrunn, Weiherhammer, Gössenreuth, Hannesgrün und Etzenricht sowie von der  Pilkington Werksfeuerwehr, stellten sich die Floriansjünger den Prüfern der Landkreisfürung und zeigten, was sie im vergangenen Jahr gelernt haben. Für den Block 4 wurden die Teilnehmer über zwei Wochen, abwechselnd in Kohlberg und Etzenricht noch einmal intensiv geschult um für die Prüfung fit zu sein. Das umfassende Feuerwehrwissen der jungen aktiven Feuerwehrmitglieder unter Beweis zu stellen und dieses Wissen und die Handgriffe für den Einsatz zu vertiefen, war das Ziel der Ausbildungsprüfung Löscheinsatz. Bei dieser Prüfung ist neben dem Löschaufbau unter Anderem das Wissen in Knotenkunde oder auch die Wasserentnahme aus offenen Gewässern gefragt.

 

Insgesamt 21 Feuerwehrleute traten auf dem weitläufigen Gelände des Bolzplatzes am Steigacker die Prufung an. Der Etzenrichter Kommandant Michael Roith und weitere Feuerwehrvertreter sicherten das Glände für die Abnahme. Das Prüferteam durch die Landkreisführung mit Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, Kreisbrandmeister Gerald Wölfl, Kreisbrandmeister Andreas Götz und Kreisbrandmeister Jürgen Haider, bewertete die  Absolvierung der Prüfungseinheiten durchwegs positiv.

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 08.10.18

 

 


 

Kinderflohmarkt 2018

 

DSCF0088

DSCF0090

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(wlr) Das Etzenrichter Feuerwehrhaus diente heuer erstmals, zweckentfremdet als Flohmarkthalle für Baby- und Kindersachen.

 

Unter dem Motto „Die Kinder sind gewachsen und es muss ausgemistet werden“, luden die Feuerwehrleute ein und boten gegen eine geringe Gebühr, Tische und Platz für das Flohmarktgeschehen an. Die im Vorfeld gebuchten 19 Biertische nebst genügend Fläche für Kleiderständer oder Kinderfahrzeuge, füllten das Gerätehaus bis in die letzte Ecke und die Anbieter schauten sich natürlich auch bei den Mitstreitern um. So gingen gleich beim Aufbau einige Sachen in andere Hände über. Zum Startschuss kamen bereits etliche interessierte Eltern und sahnten tolle Schnäppchen ab. Omis mischten sich ebenfalls unter die Käufer um so eine günstige Zweitausstattung zu ergattern, um gerüstet zu sein, wenn die Kids mal bei den Großeltern zu Besuch sind.

 

Damit die Mütter in Ruhe schauen konnten, gingen die Väter mit den Kleinen gerne ins Florianstüberl und versüßten sich die Zeit bei leckeren Kuchen und Torten.

 

Der Erlös des Flohmarktes wird für die Arbeit in der Kinderfeuerwehr hergenommen.

 

Die Verantwortlichen waren durchaus mit dem Ergebnis zufrieden, waren doch im Umkreis noch andere Basare. Das war aber gar nicht so schlecht, denn die Verkäufer stellten fest, dass viele der jungen Eltern den Nachmittag für ein Basarhopping nutzten und somit auch bei der neuen Veranstaltung in Etzenricht vorbeischauten.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 24.09.18

 


 

Leistungsabzeichen 2018

 

DSCF0060

 

(wlr) „Die Gruppe im Löscheinsatz“ überschrieb Kommandant Michael Roith die Leistungsprüfung in der Version mit Atemschutzträgern, die von Prüflingen der Etzenrichter Feuerwehr mit Bravour ausgeführt wurde.

 

Die wochenlange, knochenharte  Übungsarbeit zahlte sich für die Feuerwehrleute aus, jeder bestand die Prüfung mit einem hervorragenden Ergebnis. Über viele Wochen mit  schweißtreibenden Übungen, stellten die jungen Feuerwehrleute erst einmal die privaten Freizeitvorlieben hinten an, um im Dienst der freiwilligen Feuerwehr zu jeder Zeit gut ausgebildet zu sein. Für die Etzenrichter war es die 89. Löschgruppe der eine Leistungsprüfung abgenommen wurde. Alle zwei Jahre ist eine Stufe möglich deren Steigerungen mit Zusatzaufgaben wie zum Beispiel in der Ersten Hilfe oder im Gefahrengut liegen können.

 

Stufe 1 erreichte Thomas Beutner, Stufe 2 Katharina Braun. Stufe 3 wurde Kilian Wittmann, Jonas Weidner, Sebastian Götz, Patrick Eggmeier und Felix Bäumler abgenommen, Stufe 5 erreichte Fabian Weidensteiner und Stufe 6 absolvierte Christian Beßenreuther.

 

Die Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, Kreisbrandmeister Jürgen Haider und Kreisbrandmeister Reiner Kopp, die ebenfalls ehrenamtlich all die Prüfungen im Landkreis abnehmen und für die es selbstverständlich scheint, ihre Freizeit für die  Feuerwehr zu opfern, nahmen die Leistungen ab.

 

Nach der Prüfung wurden die Leistungsabzeichen an die glücklichen Feuerwehrleute übergeben. Kommandant Michael Roith dankte den Schiedsrichtern und den Helfern.

 

KBI Wolfgang Schwarz hob mit seinen Worten den großen Sicherheitsaspekt bei einem Einsatz hervor. Er ging dabei auf kleine Unsicherheiten bei der Prüfung ein und versicherte, dass im Landkreis kaum eine Prüfung abgenommen werden würde, bei der sich nicht Kleinigkeiten an Fehlern einschleichen würden, die in erster Linie der Aufregung bei der Prüfungsabnahme geschuldet seien. Schwarz dankte den Ausbildern für ihr beständiges Engagement. „Wir hatten heute viele Leistungsstufen dabei und man kennt dies auch be den Prüfungen, dass in den oberen Stufen keine Aufregung, sondern gekonnte Routine vorhanden ist.“ Schwarz dekorierten die geprüften Feuerwehrleute mit Anstecknadeln von Bronze bis Gold und gab noch die Worte mit: “Tragt die Nadeln in Ehren, ihr habt sie euch redlich verdient.“

 

Aber für die bestandene Prüfung der Leistungsabzeichen gab es nicht nur die Anstecknadeln, die Gemeinde spendierte den jungen Leuten eine verdiente Brotzeit.

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 02.09.18

 


 

Autowaschaktion Festdamen 2018

 

DSCF9835

 DSCF9840

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

(wlr) Wow, die Autowaschaktion der Feuerwehrfestdamen kam ja mal super gut an!

 

Gut 50 Fahrzeugbesitzer kamen dem Aufruf nach, mit einem sauberen Wagen in den Sommer zu fahren, und ließen sich ihre motorisierten Schätzchen von den Mädels reinigen.

 

Es herrschte zu jeder Zeit reger Andrang, die jungen Damen wuschen und wienerten, dass die Lacke nur so glänzten. Die Besitzer der Fahrzeuge vertrieben sich die Zeit bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas selbst gemachter, gut gekühlter Limonade. „Festdamenmama“ Liane Heinze hatte einen kleinen, sonnengeschützten Stand, unübersehbar an der Zufahrt beim Feuerwehrhaus postiert und freute sich sehr über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung.

 

Ein Fahrzeugbesitzer gab zu, erst den Weg nach Weiden zu einer Waschanlage gewählt zu haben. Dort in der langen Warteschlange fiel ihm ein, dass ja in Etzenricht die Autowaschaktion zu Gange sein müsste und so kehrte er schnell den ruppigen Waschwalzen den Rücken und ließ seinen Wagen per Hand und mit viel Liebe reinigen.

 

Die freiwilligen Spenden für die angebotene Dienstleistung fielen nicht schlecht aus und so rücken die anvisierten Kleider, der Feuerwehrfestdamen, für das 150 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Etzenricht, vom 31. Mai – 02. Juni 2019 in immer greifbarere Nähe. Laut frisch gedrucktem Flyer für das Jubiläum, können sich dort die Besucher nicht nur auf die feschen Festdamen, sondern auch auf die „Pirker Blechmusi“, die „Stoapfälzer Spitzbuam“ und die „Bayern 3 Band“ freuen.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 17.07.18

 


 

Maifest 2018

 

DSCF9351

 

(wlr) Zum Start ins Maifest von Blaskapelle und Feuerwehr strahlte die Sonne vom Himmel und begleitet die Vereine beim Festzug von der Kirche zum Feuerwehrhaus.

 

Traditionell wurde das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet, der in diesem Jahr in der evangelischen St. Nikolaus Kirche von Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler und Pfarrer Alois Lehner gehalten wurde. Der evangelische Posaunenchor sorgte für die musikalische Umrahmung. Die Vereine holten sich den Segen für ihre künftigen Einsätze ab und zogen anschließend mit den Fahnenabordnungen vieler örtlicher Vereine, sowie Gemeindevertretern, in einem Festzug, angeführt von der Blaskapelle, durch das Dorf ins Feuerwehrhaus.

 

Auf den letzten Metern freuten sich alle Festzugteilnehmer bereits auf ein kühles Getränk, wurden aber durch die Sirenen aufgeschreckt, die Feuerwehr musste zu einem Einsatz in die Weiherhammerstraße, aus der Rauchentwicklung gemeldet worden war.

 

„So schnell waren wir noch nie am Einsatzort“, erzählten einige Feuerwehrleute, „wir brauchten ja nur noch in die Kleidung und in die Fahrzeuge hüpfen und hatten keine Anfahrtszeit zum Feuerwehrhaus“.

 

Da die rauchende Hecke rasch im Griff war, ging es für die Einsatzkräfte auch schnell wieder zurück, der Rollbraten vom Mittagstisch musste nicht warten und schmeckte nach der Aufregung gleich noch einmal so gut.

 

Volles Haus, auch am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen, zauberte den Verantwortlichen ein breites Lächeln ins Gesicht und zu den Klängen der Etzenrichter Blaskapelle mit zahlreichen Gesangseinlagen von Harald und Birgit Faltenbacher wurde geschunkelt und mitgesungen. Auch in der Malecke, in der Hüpfburg und beim Kinderschminken waren sehr viele Kids unterwegs, die angebotene Programm gerne annahmen und den Eltern somit einige gemütliche Stunden bescherten, sich mit Freunden und Bekannten auf einen Plausch zusammen zu setzen. Sogar aus der Patengemeinde Algund waren Gäste da, die sich letztendlich auch die Brotzeiten schmecken ließen.

 

Die Lose für die Tombola der Feuerwehrfestdamen, zugunsten der Kleidung für das Jubiläum, waren schon bald vergriffen und jeder Gewinner freute sich über seinen Preis.

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 07.05.18

 


 

Einsatzübung Kindergarten 2018

 

DSCF8871 

 

(wlr) „Im Kindergarten sind die Rauchmelder alle los gegangen und aus der Turnhalle hat es geraucht und Xaver der Hausmeister ist auch verschwunden.“ Jonas Heberlein, einer der Vorschulkinder, setzte gekonnt den Notruf ab, als am letzten Tag der dreitägigen Brandschutzerziehung mit der Feuerwehr eine spannende Räumungsübung begann.

 

Im Dreijahresrhyhmus ist es für viele der Feuerwehrleute ein muss, sich drei Tage lang Zeit zu nehmen, um den kleinsten Gemeindebürgern richtiges Verhalten im Notfall bei- und dabei auch den Feuerwehrdienst näher zu bringen. In mehrere Gruppen aufgeteilt, lernten die Kinder das Feuerwehrhaus kennen, erhielten Erklärungen, wie gefährlich Feuer ist und, dass es gutes und schlechtes Feuer gibt, aber auch wie fatal allein die Rauchentwicklung sein kann.

 

Einblicke in Ausrüstung, Fahrzeuge und die persönlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehrleute waren für die Kids äußerst interessant.

 

Da der Landkreis im Fachbereich Brandschutzerziehung und Aufklärung drei Brandschutzerziehungskoffer an verschiedenen Standorten im Landkreis verteilt hat, die mit verschiedener Literatur, Bilderbüchern und CD´s, Experimentiermaterial sowie „Fix“ der Feuerwehrpuppe ausgestattet sind, hat die Feuerwehr umfangreiches und kindgerechtes Equipment an der Hand. So fällt es noch leichter, das vollste Interesse der Kinder zu wecken, erklärt Feuerwehrfrau Angelika Feige, die für die Brandschutzerziehung verantwortlich ist.

 

Der absolute Höhepunkt für die Kinder war allerdings, die Simulation eines Feuers im Kindergarten am dritten Tag. Die Rauchmelder wurden ausgelöst, allerdings auf künstlichen Rauch verzichtet, um den Kindern mehr Sicht auf den Ablauf zu gewähren. Nach dem Absetzen des Notrufs durch Jonas Heberlein, räumten die Kinder, so wie sie es in den letzten Tagen gelernt hatten, mit den Betreuerinnen das Gebäude, flüchteten in den Garten und warteten auf die Feuerwehr, die innerhalb kürzester Zeit unüberhörbar anrückte.

 

Es war so spannend für die Mädchen und Jungs, zu sehen, wie schnell die Mannschaft ausschwärmte, mit den Schläuchen unterwegs war, ins Gebäude lief und den vermissten Hausmeister suchte. Unter Applaus der Kids konnte Xaver auf der Trage herausgebracht und untersucht werden. Aufregend war es auch, mit welcher Wucht das Wasser aus dem Schlauch kam.

 

Angelika Feige kann den Kindern bestätigen, dass sie momentan gut gerüstet sind und genau wissen, was in einem Notfall zu tun ist. Die Übung hat sich nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Feuerwehrleute ausgezahlt.

 

Auch wenn die Kleinen die Ausrüstung schon inspiziert hatten, angezogen ist das Equipment der Atemschutzträger doch ein wenig beängstigend. Aber nachdem die Masken abgezogen waren, trauten sich die Kids auch wieder näher ran.

 

So schwer ist ein mit Wasser gefüllter Feuerwehrschlauch? Da mussten sich die Kleinen schon anstrengen um anheben zu können.

 

Nach der Räumung waren die Kinder in Sicherheit, aber die Anspannung ob Xaver gerettet werden kann, war schon noch da.

 

Ein Feuerwehrschlauch und mächtig Druck dahinter, die Wucht des Wassers beim öffnen des Ventils erforderte schon Kraft, den Schlauch nicht einfach fallen zu lassen. 

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 18.04.18

 


 

 Ehrenzeichenverleihung 2018

 

wl1704wlr FFWEhrenabzeichenKohlberg

Auch Helden brauchen mal einen Kaffee steht auf der Tasse, die Landrat Andreas Meier für die Geehrten dabei hatte. Vorne v. re. Petra Kick, Jutta Voit, Sabine Lukas, Josef Schaller, Hubert Kneidl, Wilhelm Wittmann, Thomas Feige, Bernhard Lindner und KBM Gerald Wölfl. Hinten von rechts Bgm. Etz. Martin Schregelmann, Matthias Wolfram, Jürgen Kummer, stv. Bgm. Kbg. Gerhard List, Bgm. Weiherh. Ludwig Biller, Richard Roith, LR Andreas Meier, Daniel Schweiger, Georg Tafelmeyer, KBI Wolfgang Schwarz.

 

(wlr) In der heutigen Zeit, in der freiwilliges Engagement für die Gesellschaft immer mehr abnimmt, zeigen die Jubilare der freiwilligen Feuerwehren was es heißt, sich aus Überzeugung für eine Sache stark zu machen. Traditionell wurden Mitglieder aller Feuerwehren aus der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer bei einem feierlichen Ehrenakt für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst geehrt. Premiere war es an diesem Abend, dass drei Frauen unter den zu Ehrenden waren.

 

„Ihre Sache ist die Feuerwehr und das schon seit vielen Jahren. Ihre stetige Bereitschaft, Tag und Nacht für andere da zu sein die Hilfe benötigen oder in Not geraten sind und somit ihre eigenen Interessen und Familien hinten anstellen, das haben Sie, liebe Jubilare schon sehr oft bewiesen und damit gezeigt, dass sie Herz für andere haben.“ Kreisbrandmeister Gerald Wölfl hatte die richtigen Worte für seine Laudatio gefunden und erwähnte dabei auch, dass es bei der Feuerwehr heute nicht mehr nur um den Brandschutz gehe. Im Wandel der Zeit habe sich das Aufgabenspektrum enorm erweitert. Heute werde die Feuerwehr auch zu technischen Hilfeleistungen, Personenrettungen, Unwettereinsätzen und auch zu Katastrophen angefordert. Diese Entwicklung führe zur Notwendigkeit, die aktiven Feuerwehrdienstleistenden immer weiter aus- und fortzubilden um ein Optimum einer leistungsstarken Feuerwehr zu gewährleisten.

 

„Eine freiwillige Feuerwehr kann nur funktionieren, wenn sich die verschiedenen Generationen gegenseitig ergänzen. Vertrauen, Kameradschaft und ein verlässliches Miteinander sind dabei die Basis für ein erfolgreiches Arbeiten“, so Wölfl.

 

Landrat Andreas Meier pflichtete Wölfl in jeder Hinsicht bei. „“Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, sich in einem Verband wie zum Beispiel der freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, ein Satz, der oft so dahin gesagt wird“, so Meier. „Wenn man einmal ja dazu gesagt hat, isst es für die Leute von der Feuerwehrkameraden und Kameradinnen eine Selbstverständlichkeit. Ausbildungen, Qualifikationen und Ämter, alles was die Feuerwehr und damit das Ehrenamt ausmacht. Sie machen es aus Überzeugung, Leidenschaft und Berufung.“ Es bedeute aber auch menschliches Leid, oder schlimme Bilder im Nachhinein zu verarbeiten- „Aber wir haben gutes getan, professionelle Hilfe geleistet und dafür sollte öfter ein Danke gehört werden. Ein Danke wäre auch gleichzeitig neue Motivation und Wertschätzung für die getane Arbeit.“

 

Kreisbrandrat Richard Meier zeigte sich besonders erfreut, dass drei Frauen unter den Geehrten aktiven Feuerwehrleuten waren. Er dankte allen Ehrenzeichenempfängern für ihre Arbeit, aber auch den anwesenden Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft für die Unterstützung, die sie der Feuerwehr zukommen lassen. Die Feuerwehren seien topp ausgestattet und immer auf dem neuesten Stand. „Im vergangenen Jahr wurde mit 21 verletzten Feuerwehrleuten ein Höchststand erreicht, ich hoffe und wünsche, dass die Kameradinnen und Kameraden von ihren zukünftigen Einsätzen heil nach Hause kommen.“

 

Der Etzenrichter Kommandant Michael Roith führte durch das Programm, das musikalisch durch die Etzenrichter Blaskapelle begleitet wurde. Roith dankte Kreisbrandrat Richard Meier, der in Kohlberg eine seiner letzten Ehrenzeichenverleihungen besuchte, für die kameradschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen 18 Jahren.

 

Landrat Meier, Kreisbrandmeister Gerald Wölfl, Kreisbrandrat Richard Meier und Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz hatten die ehrenvolle Aufgabe mit den Bürgermeistern Ludwig Biller, Martin Schregelmann und 2. Bgm. Gerhard List, die Ehrenzeichenverleihung durchzuführen.

 

Für 25 Jahre erhielten das Ehrenkreuz in Silber: Bernhard Lindner, Petra Kick, Sabine Lukas, Jutta Voit und Jürgen Kummer aus Hannesgrün, Matthias Wolfram aus Weiherhammer, Erwin Tafelmeyer, Daniel Schweiger aus Kaltenbrunn und Thomas Feige aus Etzenricht. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden mit dem Ehrenkreuz in Gold geehrt: Hubert Kneidl und Josef Schaller aus Weiherhammer /LG Trippach, Richard Roith aus Kohlberg und Wilhelm Wittmann aus Etzenricht. 

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 17.04.18

 

 


Weiberfasching

 

wl1002wlr Weiberfasching bild1

wl1002wlr Weiberfasching bild3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wl1002wlr Weiberfasching bild3 2

(wlr) „Feuerwehrfestdamen Hellau“ hieß es im Floriansstüberl beim Weiberfasching zu dem die Mädels eingeladen hatten und zu dem ein Ansturm närrischer „Weiber“ herrschte, mit dem „Festdamenmama“ Liane Heinze gar nicht gerechnet hätte.

Das Stüberl war komplett ausgeräumt, nur mit Stehtischen und einer Bar versehen. Stellenweise war es so voll, dass es unmöglich war, zur Musik von DJ Mäx Rösch das Tanzbein nur annähernd zu schwingen.

Die Stimmung war hervorragend und die Brotzeiten eine gute Unterlage zu den hochprozentigen Drinks von der Bar.

Die Festdamen hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste, unter denen auch eine starke Abordnung der FFW Festdamen aus Weiherhammer weilte, mit Essen und Getränken zu versorgen. Es brauchte auch keine besonderen Aufführungen oder Spielchen. Das Faschingsvergnügen war einfach toll, das fanden auch die jungen Männer, die sich natürliche verkleidet, unter die Damen mischten.

Die Veranstaltung „Weiberfasching“ führten die FFW-Festdamen mit dem guten Grund durch, ihre Kleidung für das Jubiläum zu finanzieren.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 22.02.18


 

Nikolauskidsfasching

 

wl0602wlr Nikolauskidsfasching bild2

 

 wl0602wlr Nikolauskidsfasching bild 1

 

(wlr) Bei der Überraschungsparty der Nikolauskids war die Stimmung einfach super!

 

Eine Faschingsparty passte den Verantwortlichen für ihre Veranstaltung im Februar genau ins Konzept. Im Heim St. Nikolaus durften sich die Mädchen und Jungs austoben .

 

Die Kinder waren für sämtliche vorbereiteten Spiele und Tänze zu begeistern, trällerten bei allen Faschingshits mit  und freuten sich zwischendurch auf Getränke und kleine Leckereien, wie Minikrapfen, Windbeutelchen oder Knabberzeug.

 

Das Betreuungsteam legte sich mächtig ins Zeug um die Kids pausenlos zu beschäftigen und zu bespaßen. Sowohl die Kinder als auch die Frauen waren von der tollen Stimmung begeistert.

 

Gemeindereferentin Claudia Stöckl und Bettina Ermer freuten sich aber noch besonders über den Überraschungsbesuch von Wilhelm Wittmann und Fabian Weidensteiner von der freiwilligen Feuerwehr. Die brachten nämlich einen Spendenbetrag über 200 Euro für die Nikolauskids vorbei, als Einlösung des Versprechens zur „Eiswassergrillchallenge“ die sie am blauen Weiher durchgeführt hatten.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 22.02.18


Jahreshauptversammlung am 26.12.17

 

wl0601wlr FFWJHV bild

(wlr) „Als Überschrift für das vergangene Jahr 2017, könnte durchaus der Begriff „zukunftsweisend“ genommen werden“. Kommandant Michael Roith bezeichnet die Gründung der Kinderfeuerwehr als Meilenstein für den langfristigen Erhalt der örtlichen Feuerwehr.

Vorsitzender Wilhelm Wittmann berichtete von einem eher ruhigen Vereinsjahr. Es gab zahlreiche Beteiligungen bei Jubiläen und Festen von Wehren im Umland und der Grafenwöhrer Patenwehr. Mit sochen Besuchen soll der direkte Nachbarschaftskontag gepflegt und vertieft werden.Ortsinterne Vereins- oder Kirchenfestlichkeiten gehörten genauso zu den Terminen wie die Durchführung der Veranstaltung von Maifest, Zoiglwanderung, Kameradschaftsabend, Ausflug und Christbaumverkauf.

Der Höhepunkt im Jahr 2017 war die 4-tägige Reise nach Algund zur Einweihung der neuen Gerätehalle, deren Ablauf von Angelika Feige und Liane Heinze hervorragend organisiert war.

Bei einigen Veranstaltungen im neuen Jahr beteiligten sich die Festdamen des 2019 geplanten Feuerwehrjubiläums, zuletzt mit der Kinderbetreuung an Weihnachten.

Wittmanns Dank galt allen Helfern und Unterstützern der Wehr für ein freiwilliges oder ehrenamtliches Engagement.

Kommandant Michael Roith ließ alle Einsätze und Übungen der erwachsenen Aktiven Revue passieren. Mit 3 Brandeinsätzen, 34 technischen Hilfsleistungen und 4 Sicherheitswachen blieb die Anzahl der Einsätze im Jahr 2017 unter dem Durchschnitt. Das Brandschutzteam um Angelika Feige vermittelte an 5 verschiedenen Bildungseinrichtungen und Institutionen Kenntnisse über die Verhütung und Bekämpfung von Schäden.

Mit 19 Kindern von konnte die Kinderfeuerwehr gegründet werden, die derzeit von vier Erwachsenen und drei Jugendlichen betreut wird. Ohne das Engegement dieser Betreuer wäre eine solche Gründung nicht möglich gewesen. Eine damit verbundene Satzungsänderung im Verein wurde einstimmig beschlossen.

Als Jugendbeauftragter berichtete Mario Feneis, dass er mit sieben Jungs und zwei Mädchen bi der Jugend ins Jahr 2018 gehen könne. „Es ist Verlass auf die Jugend, sie zeigen großes Engagement und sind mit Fleiß und Begeisterung dabei“, so Feneis. Mit einer Winterwanderung, Rama Dama, Feuerlöschtraining, Ausbildungswochenende, Wissenstest und regelmäßigen Gruppenstunden, seien die Jugendlichen gut beschäftigt gewesen.

Ein wichtiges Thema, so Roith, im vergangenen Jahr war die Angelegenheit zur Ersatzbeschaffung für das  LF8. Das „Team LF 20“ war auf Messen und Fahrzeugvorführungen unterwegs, mit technischen und wirtschaftlichen Lösungen beschäftigt und musste auch Rückschläge einstecken. Mittlerweile sind viele Hürden überwunden und Roith zeigte sich sehr zuversichtlich, dass das neue Fahrzeug im Jubiläumsjahr erwartet werden könne.

Um für die Einsätze gut gerüstet zu sein, absolvierten die derzeit 70 Aktiven 39 Ausbildungseinheiten und 70 Ausbildungsstunden. Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger sei leider auf 16 gesunken, so Roith, mit Ausbildung und Motivation, seien 20 Atemschutzträger anvisiert.

„Zahlreiche Erfolge bei den Prüfungen zum Leistungsabzeichen und guter Zusammenhalt zeichnen die Etzenrichter Wehr aus“, betonte der Kommandant.

Die Planungen fürs 150jährige Jubiläum sind schon gut in der Vorbereitung. Die 19 Festdamen mit „Festdamen Mama“ Liane Heinze, engagieren sich bei jeder Gelegenheit  und Fabian Weidensteiner konnte schon von einem erfolgreichen Konzept berichten.

Mit Lukas Rotballer, Anthony Halpick und Sophia Luber konnten drei Neuaufnahmen zur Feuerwehr vermeldet werden. Allen Rusch erhielt die Beförderung als Feuerwehrmann und Stefan Hummjer und Thomas Schöttler erhielten die Abzeichen für besuchte Lehrgänge. Für 10 Jahre Aktives Mitglied konnten Michael Schmid und Fabian Weidensteiner ausgezeichnet werden. Für 25 Jahre gab es für Andreas Schiesl und Martin Schregelmann das silberne Kreuz des Freistaates Bayern. 30 Jahre ist Michael Eggmeier im Aktivendienst und 40 Jahre zählen Hans Beutner und Bernhard Gleißner zur Truppe.

Franz Smola, viele Jahre Jugendbeauftragter, stellvertretender Kommandant und langjähriger Kommandant, sowie Bernhard Gleißner, viele Jahre Mitglied der Vorstandschaft und Atemschutzgeräteträger, schieden nach über 40 jährigem Dienst aus der aktiven Wehr aus.

Geehrte für langjährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein waren für 40 Jahre hermann Beutner, Kurt Waldeck und Martin Winterl. Für 50 Jahre Gerhard Haubner, Hans Meier und Alfred Mühlbauer und für 70 Jahre Rudolf Schätzler.

Für die Gemeinde sprach 2. Bürgermeister Hans Beutner den Feuerwehrleuten seinen Dank für ihre Einsatzbereitschaft aus, dankte den Geehrte und versprach die weitere Unterstützung der Gemeinde, bei der Beschaffung des Feuerwehrfahrzeugs.

„In meiner 10 jährigen Tätigkeit als Kreisbrandinspektor bin ich jetzt neun mal bei der Jahreshauptversammlung in Etzenricht gewesen“, so KBI Wolfgang Schwarz. „Mit insgesamt 41 Einsätzen liegt ihr im oberen Bereich der Einsatzzahlen für die Ortsgröße“.

Schwarz schnitt das neue Feuerwehrgesetz an und die damit verbundenen Änderungen.

„Hut ab, vor der Einführung der Kinderfeuerwehr“, so KBI Schwarz. Die eingefleischten Feuerwehrleute seien nicht überall zu überzeugen, dass dieser Schritt ein guter in die Zukunft sei.

Pfarrer Heribert Englhardt dankte der Etzenrichter Wehr für die Absicherungen und Teilnahmen an kirchlichen Festlichkeiten. „Euren Dienst im Ehrenamt für die Menschen ist ein großes Engagement, das hoch eingeschätzt werden muss“.

Alexander Richter als Kommandant der Patenwehr Grafenwöhr, sprach von einer „lebenden Patenschaft“. „Ihr seid auch Vorreiter bei der Gründung der Kinderfeuerwehr und habt damit schon Geschichte geschrieben“.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 21.01.18


 

 

Weihnachtsfabrik am 23.12.17

 

 wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild1  wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild2
 wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild3  wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild6
 wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild4  wl2712wlr Weihnachtsfabrik bild5

  

(wlr) Mit der „Weihnachtsfabrik“ hatten die Festdamen der Feuerwehr eine gute Idee. 30 Mädchen und Jungen wurden zu der Kinderbtreuung angemeldet, die den Eltern vier Stunden Zeit gaben, dem Christkind daheim unter die Arme zu greifen.

Die Kids im Alter von 5 – 10 Jahren wurden von den 19 jungen Damen unterhalten und bespaßt, aber alles unter der Obhut der „Festdamenmama“ Liane Heinze.

In allen Gesellschaftsräumen des Feuerwehrhauses hatten sich die Mädels verteilt um mit den Kleinen Plätzchen zu backen, zu Basteln, zu Malen, zu Spielen oder eine Geschichte vorgelesen zu bekommen.

Den Kindern wurde es nicht langweilig und bei Tee und Getränken durften die fertigen Plätzchen dann auch gegessen werden und die selbst gemachten Leckereien schmeckten natürlich besonders gut.

Gerne gaben die Eltern eine kleine Spende in die Kasse der Festdamen, denn die wollen sich zum Jubiläum im Jahr 2019 auch in schönen Kleidern präsentieren und  nach der Weihnachtsfabrik  sind sie dem Wunsch schon ein bisschen näher gekommen.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 27.12.17

 


 

 20. Maifest am 01.05.17

 

wl0405wlr FFWBKMaifest bild1

 

(wlr) Zum Start ins Maifest von Blaskapelle und Feuerwehr strahlte die Sonne vom Himmel und begleitete die Vereine beim Festzug von der Kirche zum Feuerwehrhaus. Das Wetter hielt tatsächlich aus bis zum angekündigten Ende der Veranstaltung, so wie es sich Feuerwehr vereins Vorsitzender Willi Wittmann und Kommandant Michael Roith gewünscht hatten. Am Tag der Arbeit eröffneten Feuerwehr und Blaskapelle ihre traditionelle Feier in den Mai mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen St. Nikolaus Kirche, der musikalisch vom evangelischen Posaunenchor umrahmt wurde und wobei sie den Segen für ihre ehrenamtlichen Einsätze erbaten. Zahlreiche Vereine nahmen mit ihren Fahnenabordnungen am Wortgottesdienst teil, der von Pfarrer Heribert Englhard und Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler begleitet wurde.

 

Nach dem Festzug hielten sich schon erstaunlich viele Gäste zum Frühschoppen im Gerätehaus und auf dem Freigelände auf, so dass die Weißwürste und Brezen schnell vergriffen waren. Viele Besucher genossen es, ihren Schweinebraten oder das Geschnetzelte zum Mittagessen bei strahlender Sonne im Freien einzunehmen. Bei Kaffee und Kuchen kam es den Verantwortlichen zugute, dass das Feuerwehrhaus an der Hauptstraße liegt und sehr viele Radfahrer die unterwegs waren die Blasmusik hörten und gleich einen Zwischenstop einlegten. Sogar aus der Patengemeinde Algund war eine Abordnung gekommen um das Maifest mitfeiern zu können. Die Blaskapelle, mit ihrem Vorsitzenden und Dirigenten Harald Faltenbacher, zog alle Register ihres Könnens und spielte den ganzen Nachmittag unterhaltsame Musik, die zum Schunkeln und Mitsingen animierte.

 

Natürlich hatten die Organisatoren auch an die Kinder gedacht und so ging es sowohl in der Hüpfburg als auch am Schminktisch ständig hoch her.

 

Der Start in den Mai war für Blaskapelle und Feuerwehr ein voller Erfolg und vielleicht hat der Eine oder Andere, extra viel Trinkgeld gegeben damit am Ende eine schöne Spendensumme für die Aktion „Hilfe für Najla“ zusammen kommt. 

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 02.05.17


 

Ehrenzeichenverleihung 2017

 

wl2804wlr FFWEhrenzeichen bild

 

(wlr) „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr“, ein Satz der nicht nur in der Laudatio von Kreisbrandmeister Gerald Wölfl mehrmals auftauchte. Bei der Verleihung der Ehrenzeichen des Freistaats erhielten die langjährigen Wehrmänner viel Lob für ihren selbstverständlichen Einsatz zum Wohle ihrer Mitbürger.

 

„25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit, höchsten Respekt und Anerkennung für die ehrenamtlichen und unentgeltlichen, als selbstverständlich angesehenen 24 Stunden Bereitschaft,“ damit eröffnete Kreisbrandmeister Gerald Wölfl seine Laudatio zur Verleihung der Ehrenzeichen an Kameraden aus den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Weiherhammer.

 

Früher seien die Einsätze meist Brandeinsätze gewesen. Im Wandel der Zeit hätten sich die Bereiche auf technische Leistungen, Unfälle, Unwetter und noch vieles mehr ausgeweitet. Die Feuerwehr sei zum Mädchen für alles geworden, denn die Kameraden und Kameradinnen seien für jede Situation optimal ausgebildet. Wichtig sei auch die Pflege der Kameradschaft und eine erfolgreiche Jugendarbeit der gemeindlichen Hilfsorganisation. Wölfl dankte den Jubilaren, dass sie der Feuerwehr treu geblieben und Einsatz gezeigt hätten. „Bleiben sie engagiert, hilfsbereit und ein Vorbild für die Jugend und die aktive Wehr.“

 

Landrat Andreas Meier überreichte mit Kreisbrandrat Richard Meier und Kreisbrandmeister Gerald Wölfl die Abzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Christian Neubauer und Jürgen Prün (Weiherhammer) sowie Andreas Fischer (Kohlberg).

 

Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre erhielten Hans Beutner und Berhard Gleißner (Etzenricht), wie auch Jürgen Sternecker (Kaltenbrunn). Martin Schregelmann und Andreas Schiesl waren zur Verleihung verhindert, ihnen wird das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre nachgereicht.

 

„Ich freue mich diese staatliche Ehrung durchführen zu dürfen“, begann Landrat Andreas Meier sein Grußwort. „In der Laudatio kam öfter der Satz vor, dass der Feuerwehrdienst heute keine Selbstverständlichekeit mehr sei. Stellt sich die Frage warum? Vielleicht drängt sich der Egoismus wieder nach vorn oder die Werte haben sich verändert. Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr zur Feuerwehr zu gehen, Ausbildung und Einsatzgeschehen zu durchlaufen. Vor allem die eigenen Interessen hinten anzustellen. Es ist keine Selbstverständlichkeit der Familie so etwas zuzumuten, 24 Stunden, jeden Feiertag.“ „Gott sei dank gibt es aber Männer und Frauen, für die es selbstverständlich ist, deren Familien dahinter stehen.“ Hohes Ansehen erhalte die Feuerwehr auch bei den Arbeitgebern und den Gemeinden.

 

Die staatliche Ehrung sei zwar nur eine kleine Anerkennung für die Jahre der Einsatzbereitschaft, in denen die Personen oft auch ihr eigenes Leben für andere aufs Spiel setzten. „Ihr könnt mit Stolz dieses Abzeichen tragen“, so der Landrat.

 

Kreisbrandrat Richard Meier fügte an, dass die Ortsfeuerwehren stolz sein könne, so viele Aktive zu haben. Statistiken würden zeigen, dass es im Freistaat immer weniger Männer und Frauen gebe, die den freiwilligen Dienst machen wollen, weshalb die Altersgrenze für Aktive auf 65 Jahre angehoben werden werde. Den anwesenden Feuerwehramtsträgern bestätigte Meier eine hervorragende Arbeit und Jugendbetreuung. Er dankte auch den Gemeinden, die stets in die Feuerwehr investierten und damit für den Schutz der Bevölkerung vorsorgen würden.

 

2. Bürgermeister Hans Beutner, der selber für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet worden war, drückte aus, wie schnell die Zeit im Dienst der Feuerwehr vergangen sei.

 

„Mit 65 noch ausrücken, das wird wahrscheinlich nicht den Rückgang des Zulaufs kompensieren können. Wichtig ist es, der Jugend die Feuerwehr nach wie vor attraktiv zu machen. Von Seiten der Gemeinde tun wir jedenfalls alles und stellen der Feuerwehr zur Verfügung was immer auch nötig ist.“

 

Kommandant Michael Roith, der zu dieser Veranstaltung geladen hatte, freute sich sehr über die zahlreiche Teilnahme der Wehren aus Etzenricht, Kaltenbrunn, Kohlberg, Hannesgrün, Weiherhammer und der Werksfeuerwehr der Firma Pilkington sowie der Bürgermeister aus der Verwaltungsgemeinschaft. Die kleine Formation der Blaskapelle gab der Veranstaltung den musikalischen Schliff im Gasthaus Riebel. 

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 27.04.17


 

Rauchmelderübergabe 2017

 

wl1003wlr FFWRauchmelder bild

Bürgermeister Martin Schregelmann (hinten, zweiter von links), Kommandant Michael Roith (rechts stehend) und FFW-Vorsitzender Wilhelm Wittmann (rechts, sitzende) freuten sich sehr, dass die Eltern durch die Sicherung mit den Rauchmeldern Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen.

Von links nach rechts die Neugeborenen mit ihren Eltern: Kurt Paulus, Ben Bartels, Antonia Kraus, Lena Smola, Sarah Rush, Loen Mehmeti, Lara Hagn, Elena Schmidt und Miriam Feige.

 

 

(wlr) Im Zuge der Aktion „Mit Sicherheit ins Leben“ luden Feuerwehr und Gemeinde alle Eltern mit ihren Neugeborenen des vergangenen Jahres ins Feuerwehrhaus, um Rauchmelder zu übergeben. Kommandant Michael Roith begrüßte die Neubürger und erklärte, dass mit diesem Geschenk eventuell auftretende Brände früh erkannt und somit Leben gerettet werden können.

 

Die schockierende Statistik über jährlich 400 Brandtote in Deutschland, wobei 70 Prozent zu Hause und davon 95 Prozent an den Folgen einer Rauchvergiftung starben, ließ die jungen Familien aufhorchen.

 

Roith klärte auch daruüber auf, dass in Neu und Umbauten seit 2013 eine Rauchmelderpflicht gelte und bei bestehenden Wohnungen die Übergangsfrist bis 31.12.2017 gelegt sei. Verantwortlich für den Einbau sei der Eigentümer, für die Betriebssicherheit müsse sich der Nutzer kümmern.

 

Wichtige Informationen gab Roith zur Montage. Der Rauchmelder müsse nach Möglichkeit in der Mitte eines Raumes installiert werden. Schlafräume, Kinderzimmer und Flure die zu Aufenthaltsräumen führen seien ideal. In der Küche sei ein Rauchmelder nicht unbedingt ratsam weil Rauch- und Dampfentwicklung beim Kochen zu häufigen Fehlalarmierungen führen würden. Kauftipps zu zertifizierten Geräten fügte der Kommandant ebenfalls an.

Bürgermeister Martin Schregelmann und Vorsitzender Wilhelm Wittmann freuten sich über das große Interesse der jungen Familien, die der Einladung von Feuerwehr und Gemeinde gefolgt waren. Mit den Rauchmeldern übergaben Roith und Schregelmann auch die Plüschtiere „Grisu, der kleine Feuerdrache“ an die Eltern und Kinder.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 08.03.17


 

 

Neuwahlen Vorstandschaft 2016

wl1601wlr FFWNeuwahlen bild1

Die Etzenrichter Truppe demonstrierte Geschlossenheit und wählte die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins für weitere drei Jahre. Kreisbrandmeister Gerald Wölfl (rechts) und Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz (zweiter von rechts) gratulierten mit Bürgermeister Martin Schregelmann (dritter von rechts) dem neu gewählten Vorstenad der Etzenrichter Feuerwehr.

 

 

(wlr) Neuwahlen waren der wichtigste Tagesordnungspunkt in der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins. Die Truppe war mit der Vorstandschaft zufrieden und baut auf das eingespielte Team.

 

Vorsitzender Wilhelm Wittmann stellte sich wieder zur Wahl und erhielt vollstes Vertrauen der Feuerwehrgemeinschaft. Auch Fabian Weidensteiner als Youngster, der den bis 2014 verwaisen Posten erhielt, wurde von der Gemeinschaft wieder gewählt. Schatzmeisterin bleibt Liane Heinze und Schriftführer Stefan Brandl. Die einzige Änderung gab es bei den Beisitzern, da Thomas Kern nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand, erhielt Maximilian Rösch das Vertrauen neben Angelika Feige und Tobias Smola. Die Kasse prüfen weiterhin Barbara Nodes und Anita Feneis, die ebenfalls von den 65 Wahlberechtigten bestätigt wurden.

 

Bürgermeister Martin Schregelmann dankte dem Vorstand für die hervorragende Arbeit. Der neue Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz überbrachte die Grüße der Landkreisführung und erläuterte zunächst die Veränderungen im KBI Bereich. Schwarz gab an, momentan in der Einarbeitungszeit zu sein und er habe mit dem neuen Kreisbrandmeister Gerald Wölfl einen guten Draht zur Leitstelle. Er apellierte an die Etzenrichter bei Problemen gerne an ihn heranzutreten. „Es hat bisher gut funktioniert und so werden wir auch in Zukunft Lösungen finden.“ Schwarz informierte über die Zonenplanung, den Brandcontainer im Bereich Mitte, die Änderung des Feuerwehrgesetzes und die Atemsschutzstrecke in Neuhaus. Er wünschte der Versammlung Gesundheit für die Zukunft und wenige Einsätze.

 

1. Vorsitzender und 1. Kommandant Alexander Richter von der Patenwehr Grafenwöhr gratulierte zu den reibungslosen Neuwahlen und erklärte den Unterschied zwischen Amerika mit Donald Trump und der Feuerwehr mit den Worten: „Wir wissen was auf uns zukommt.“ Wir stehen zu unserer Patenschaft in Freundschaft.“

 

Richter hakte auch beim Thema Ehrenamt ein, „ohne Ehrenamt wäre die freiwillige Feuerwehrarbeit nicht möglich.“

 

Quelle: Silvia Wallinger vom 18.01.2017


 

Jahreshauptversammlung 2016

wl0701wlr FFWEhrungen

Eine große Zahl an Beförderungen, sowie Ehrungen für langjährige aktive Mitglieder und Neuaufnahmen vollzogen Kommandant Michael Roith (stehend dritter von links), Stellvertreter Thomas Feige (links) und Vorsitzender Wilhelm Wittmann (rechts).

 

(wlr) Neuaufnahmen, Ehrungen und Rückblick – mit diesen Stichworten kann grob die Jahreshauptversammlung der Etzenrichter Feuerwehr umrissen werden. Vorsitzender Wilhelm Wittmann berichtete von einem Jahr mit vielen Aktivitäten.

 

Besuche bei Wehren des Umlandes und der Grafenwöhrer Patenwehr oder Beteiligungen an ortsinternen Festlichkeiten gehörten genauso zu den Terminen wie die Veranstaltung von Maifest, Zoiglwanderung, Kameradschaftsabend, Ausflug und Christbaumverkauf.

 

Im verangenen Jahr fuhr auch eine Abordnung zur Fahrzeugweihe der Feuerwehr in die Patengemeinde Algund.

 

Kommandant Michael Roith ließ Einsätze und Übungen Revue passieren. Es waren acht Brandeinsätze, 34 technische Hilfsleistungen, 5 Sicherheitswachen, die insgesamt 561 Mannstunden forderten. Neben „Brand Bus mit Person in Gefahr“ oder „Brand Wohnhaus“ bei dem es sich um einen vergessenen Kochtopf handelte, waren auch überörtliche Einsätze zu Brandherden in Mantel und Weiherhammer dabei. Aber auch kuriose Sachen wurden gemeldet wie zum Beispiel ein rauchender Kanaldeckel, der sich als großer glimmender Aschenbecher entpuppte.

 

Um für die Einsätze gut gerüstet zu sein, absolvierten die Aktiven über 38 Ausbildungseinheiten. Atemschutzleistungsbeweerb, Ausbildung in der Brandübungsanlage Neumarkt, Erste Hilfe Kurs, Bayerisches Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ oder auch Lehrgänge für Atemschutz, Motorsägenkurs, Digitalfunk Schulungen und Lehrgägnge an der Feuerwehrschule. Die Etzenrichter Wehr ist immer auf dem neuesten Stand und versucht dies auch durch Brandschutzerziehung im Kindergarten, bei den Schulkindern oder durch die Rauchmelderübergabe an die Eltern der Neugeborenen auf Augenhöhe zu halten.

 

„Zahlreiche Erfolge bei den Prüfungen zum Leistungsabzeichen und guter Zusammenhalt zeichnen die Etzenrichter Wehr aus“, betonte der Kommandant.

 

Wichtig sei der Zusammenhalt und eine offene Diskussionsbereitschaft auch in Bezug des  Themas der Ersatzfahrzeugbeschaffung für das LF 8/6. Nach unzähligen Besuchen auf Messen, Fachhändlern und anderen Feuerwehren und der Genehmigung durch den Gemeinderat, ein LF 20 ins Auge zu fassen, gehe es nun darum die richtige Ausstattung zu wählen. Folglich dann Förderanträge zu schreiben und eine Ausschreibung zu verfassen, damit der geplante Einweihungstermin Frühjahr 2019 nicht verpasst werde.

 

Einige Aktive wurden befödert: Felix Bäumler zum Oberfeuerwehrmann, Angelika Feige zur Hauptfeuerwehrfrau und Mario Feneis sowie Andreas Schiesl zum Oberlöschmeister. Als Atemschutzgeräteträger können isch nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen Sebastian Götz und Kilian Wittmann bezeichnen.

 

Für 10 Jahre aktiven Dienst wurden Simon Kleber und Florian Rösch ausgezeichnet, 30 Jahre setzen sich Albert Weidner, 25 Jahre Michael Feige und 40 Jahre Rudi Neubauer und Helmut Prölß für den Dienst am Nächsten ein.

 

Jugendwart Mario Feneis bezeichnete die Jungfeuerwehr als gutes Fundament und freute sich, dass die Jugend so gut mitzieht. Er bestätigte der Jugend ein tolles Engagement und  dankte Fabian Weidensteiner, Felix Bäumler, Florian Rösch und Markus Uschold für ihre stete Unterstützung bei der Arbeit mit der Jugend. „Jugendarbeit ist kein Selbstläufer“, so Feneis. Angesichts der wachsenden Ausbildungsanforderungen und der Opfer an Freizeit könne schon bei den Jüngsten von Berufung zur Feuerwehr gesprochen werden. Denn die Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr sei in der Tat Berufung und das hier ausgübte Ehrenamt ist kein Beruf. In der Oberpfalz stehen sieben Berufsfeuerwehren mehr als 7000 freiwilligen Feuerwehren gegenüber. Wenn Hilfe gebraucht wiwrd, kommen in den meisten Fällen Freiwillige und riskieren oft selber Leib und Leben.

 

Feneis begrüßte Leon Paulus, Johannes Pleier, Melissa Seifert, Felix Horstmann, Jonas Frenzel und Matthias Spieß als Neuaufnahmen bei der Jugend der Etzenrichter Feuerwehr.

Bürgermeister Martin Schregelmann würdigte die hervorragende Jugendarbeit und freute sich, dass die Wehr immer wieder durch Eigengewächse gestärkt und fortgeführt wird. Es freue ihn besonders, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehrführung und der Gemeinde so reibungslos ablaufe und mit 70 aktiven Mitgliedern die Wehr personell gut aufgestellt sei. Schregelmann dankte Michael Roith und Thomas Feige, die viele Stunden unterwegs waren um Informationen für das beschlossene neue LF20 einzuholen und bis zum FFW-Jubiläum der Wunsch des neuen Fahrzeugs in Erfüllung gehe.

 

Quelle: Silvia Wallinger vom 18.01.2017


 

 

Einsatzübung am 21.11.2016 

 

wl3011wlr FFWEinsatzbung bild4

 

(wlr) Zündelnde Jungs in einem leerstehenden Wohngebäude und ein Nachbar, der Qualmentwicklung feststellte. Das waren die Fakten, die zu einer B3 Alarmierung in der Leitstelle führten und die Feuerwehren Etzenricht, Rothenstadt, Mallersricht, sowie die Drehleiter aus Weiden zum Einsatzort Unterer Bergweg in Etzenricht auf den Plan riefen.

 

Eine Großeinsatzübung mit vermeintlichem Brand und einer vermissten Person forderte alle Bereiche der Feuerwehrleute.

Drei Jungs schafften den Weg nach draußen und gestanden, beim zündeln zu viert gewesen zu sein. So durchkämmten die Atemschutzträger das verrauchte Gebäude und suchten nach dem vermissten Buben. Die Person wurde schnell gefunden und geborgen, das Gebäude mit einem Überdrucklüfter entraucht und das vermeintlich offene Dach über die Drehleiter bewässert um ein Übergreifen auf das Nachbargebäude zu verhindern.

 

Zuletzt durchforsteten die Einsatzkräfte das Gebäude um nach Brandnestern zu suchen.

Die Einsatzleitung oblag 2. Kommandanten Thomas Feige und die Einsatzzentrale war mit Fabian Weidensteiner und Felix Bäumler besetzt, die als UGÖEL (Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleitung) den Lageplan erstellt hatten.

Kommandant Michael Roith war sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung und freute sich über die Teilnahme der anderen Wehren. Die Schwierigkeit der Enge des Einsatzortes durch eine Sackgasse und den Bergweg, wurde von den insgesamt 40 Feuerwehrleuten, die an der Übung teilnahmen, den Einsatzfahrzeugen der drei Wehren und der Drehleiter, hervorragend gemeistert. „Auch solche Großübungen seinen wichtig um für den Ernstfall bereit zu sein. Alle Feuerwehrleute zeigten, dass sie auf jeden Fall gerüstet sind,“ so Roith.

 

Nach der Übung setzten sich alle Teilnehmer im Florianstüberl zu einer Brotzeit.

 

Weitere Bilder in unserer Fotostrecke

 

Quelle: Silvia Wallinger vom 28.11.2016

 


 Brandschutzerziehung 2016

 

 

wl1611wlr FFWBrandschutz bild1   wl1611wlr FFWBrandschutz bild2

 

(wlr) Wie wichtig Brandschutzerziehung bereits im Kinderalter ist, demonstrierten einige Feuerwehrleute in einem zweistündigen Kurs, zu dem zwar nicht viele aber sehr interessierte Mädchen und Jungen, im Alter von 6 – 12 Jahren, ins Feuerwehrhaus gekommen waren.

 

Patrick Eggmeier und Kilian Wittmann erklärten den Einsatzbereich der Atemschutzträger und die dazu benötigte Schutzausrüstung. Was aussieht, als wäre alles so leicht zu handhaben und zu tragen, merkten die Kinder beim Versuch eine Sauerstoffflasche anzuheben und verstanden dann, dass allein das mitführen der Gerätschaften schon sehr schwer ist und man genau wissen muss, wie man diese auch bedient.

 

Ein Highlight für die Kids war natürlich das Feuerwehrauto, das komplett unter die Lupe genommen und von den anwesenden Feuerwehrleuten, jede Frage ganz genau beantwortet wurde. Anschließend durften die Mächen und Jungen noch detailliert beobachten, wie unterschiedlich sich Feuer bei Hundehaaren, Stoffen, Wolle, Styropor oder auch Geld verhält und brennt.

Die Etzenrichter Feuerwehr bietet immer wieder, Kurse und Lehrgänge für Kinder oder auch Erwachsene in verschiedenen Bereichen an.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 14.11.2016

 


 

Erste Hilfe Kurs 2016

 

DSCF4261DSCF4259

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wl2210wlr FFWEHK bild2

 

Kursleiterin Elisabeth Stahl demonstrierte an Hand von Fallbeispielen die unterschiedlichen Arten von Ernstfällen und erklärte den Kursteilnehmern das richtige Verhalten.

 

 

(wlr) Um im Ernstfall sogar Leben retten zu können, organisierte Kommandant Michael Roith wieder einen Erste-Hilfe-Kurs über die Etzenrichter Feuerwehr.

 

Praxisnahe erste Hilfe fand sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen reges Interesse und Elisabeth Stahl, ehrenamtliche Ausbilderin beim BRK und Schulleiterin der Krankenpflegehilfe Neustadt, stellte in bewährter Manier, einfache Handgriffe zu den wichtigsten Grundkenntnissen dar, die richtig umgesetzt Menschenleben retten können.

 

Unter dem Motto „Zupacken, statt zuschauen“, vermittelte die Kursleiterin in mehreren Schulungseinheiten, Wissen für nahezu alle Notfälle, die sich jederzeit im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, um Verletzte bis zum Eintreffen professioneller Hilfe versorgen zu können. Im Kurs spielten die Ersthelfer häufige Notsituationen durch. Dazu gehörte die Atemkontrolle, die Helmabnahme bei einem Motorradunfall und das richtige Verhalten am Unfallort, sowie das Anlagen von Verbänden. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde mit einem Defibrilator geübt und festgestellt, dass jede Angst vor dem an diversen Plätzen installiertem Gerät, überflüssig ist. Das Gerät ist so ausgestattet, dass einem potentieller Helfer in genauen Schritten erklärt wird was zu tun ist.

 

Weitere Themen für die Teilnehmer waren Verletzungen, Amputationen, Verbrennungen, Unterkühlung, Insektenstiche, Ertrinken, Vergiftungen, Stromunfälle, Erfrierungen oder Unterkühlung und natürlich das richtige Absetzen eines Notrufs.

 

Eine Besonderheit hatte der aktuelle Erste-Hilfe-Kurs, denn Elisabeth Stahl stützte sich auf zahlreiche Fallbeispiele, die durchdacht und diskutiert werden konnten.

Als oberste Priorität für jeden Ersthelfer gelte jedoch zuzupacken und sich nicht von Gaffern verunsichern zu lassen. Jede Hilfe bis zum Eintreffen professioneller Retter, sei oberste Priorität.

Quelle: Sylvia Wallinger vom 28.10.2016

 


 

Ehrungen 2016

 

wl2910wlr FFWEhrungen bild

Bei der Feuerwehr wird der Zusammenhalt sehr groß geschrieben. Die Kommandanten Michael Roith (hinten v. re. n. li.) und Thomas Feige sowie die Vorsitzenden Wilhelm Wittmann und Fabian Weidensteiner, freuen sich immer wieder, langjährigen Mitgliedern eine Auszeichnung übergeben zu dürfen. (v. re. n. li.) Fritz Winterl, Herbert Würschinger und Helmut Michler sind auch als passive Mitglieder ein wertvoller Bestandteil für die Feuerwehr.

 

(wlr) Die Feuerwehr zeichnete beim Kameradschaftsabend verdiente Mitglieder aus. Vorsitzender Wilhelm Wittmann mit Stellvertreter Fabian Weidensteiner und Kommandant Michael Roith mit 2. Kommandant Thomas Feige freiten sich, dass neben Bürgermeister Martin Schregelmann und zahlreichen Gemeinderäten auch eine starkte Abordnung der Patenwehr Grafenwöhr vorbeischaute. Sie alle ließen sich traditionsgemäß am Kameradschaftsabend kostenlos, deftige Brotzeiten und Getränke schmecken. Die anschließend herumgereichte Spendenbox füllte sich erwartungsgemäß zum Ausgleich der Ausgaben. Bei der beliebten, gesellschaftlichen Veranstaltung der Wehr war das Feuerwehrhaus bis auf den letzten Platz besetzt.

Durch den Vorsitzenden Wilhelm Wittmann und Kommandanten Michael Roith konnten Ehrennadeln und Urkunden für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit an Helmut Michler und Fritz Winterl sowie für 60 Jahre an Herbert Würschinger überreicht werden. Für 25 Jahre wird die Urkunde an Michael Buchner und für 40 Jahre an Herbert Schätzler nachgereicht, beide konnten den Termin nicht wahrnehmen. 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 28.10.2016


  

Leistungsprüfung 2016

lp1

  

lp2

 

lp3

 

(wlr) Die 88. Löschgruppe trat zur Abnahme des Leistungsabzeichenvor Kreisbrandinspektor Georg Tafelmayer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und Hans Pappenberger an und zeigte hervorragende Leistungen.

 

Das Leistungsabzeichen wurde in der Variante 3 in einer gemischten Gruppe (verschiedene Teilnehmer pro Abzeichenstufe), mit Atemschutz abgelegt.  Nach einem Löschaufbau, in dem ein Zimmerbrand simuliert wird der mit einem Atemschutztrupp, einem Sicherungstrupp und einem Trupp für den Aussenangriff erfolgreich ab zu arbeiten ist, musste noch eine Saugschlauchleitung gekuppelt werden. Bei beiden Prüfungen kam es auf Zeit und Fehlerfreiheit an. Vor dem Löschaufbau hatte jedes Mitglied der Löschgruppe einen Knoten vorzuführen. 

 

Nach der Übung auf dem alten Festplatz ging es ins Gerätehaus zur Verleihung der Abzeichen durch den Kreisbrandinspektor.

 

Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung. Bronze erhielten Allen Rusch und Katharina Braun, Silber bekamen Philipp Linz, Jonas Weidner und Kilian Wittmann. Mit Gold wurden Tobias und Maximilian Rösch dekoriert und über Gold blau freuten sich Fabian Weidensteiner und Florian Rösch.

 

Tafelmayer freute sich, dass von der Gruppe die Variante mit Atemschutz gewählt wurde und ging auf die Wichtigkeit der Sicherungstrupps ein. Der Kreisbrandinspektor fügte an, dass laut einem Ranking über vertrauensvolle Berufe die Feuerwehr immer die Nummer eins sei, was ihn immer sehr freue. „Durch eine gemischte Gruppe wie heute bei euch, sieht man, dass es in der Wehr zwischen „Alt“ und „Jung“ stimmt und sich die Etzenrichter Wehr nicht biologisch auflösen wird. 

 

Zweiter Bürgermeister Hans Beutner griff das Thema „Alt und Jung“ gleich auf. „Man muss sich bei uns die nächsten Jahre, bezüglich des Nachwuchses und der guten Zusammenarbeit bei der Wehr, keine Sorgen machen“. Er versprach auch künftig ein offenes Ohr von Seiten der Gemeinde und sicherte jegliche Unterstützung zu und hier auch gleich die Übernahme der Brotzeit durch die Gemeinde.

 

Kommandant Michael Roith dankte den Ausbildern Fabian Weidensteiner und Thomas Feige sowie den Bewertern für die gute und objektive Prüfungsabnahme. 

 

Bei Kreisbrandinspektor Geort Tafelmayer  bedankte sich Roith noch ganz besonders für alle Tipps und Tricks in den vergangenen Jahren, die er immer wieder preisgab. Tafelmayer scheidet im Winter aus dem Aktiven Dienst altersbedingt aus.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 20.06.2016


 

 

Starkbieranstich 2016

wl0503wlr FFWStarkbierfest bild1

 

 

wl0503wlr FFWStarkbierfest bils2

 

   

wk0503wlr FFWStarkbierfest bild3

Beste Stimmung, gute Musik, schmackhafte Brotzeiten und süffiges Bier lockte sehr viele Gäste, vor allem junge Leute zum Starkbierfest der Etzenrichter Feuerwehr.

 

 

(wlr) Auch weil die verantwortlichen der Etzenrichter Feuerwehr auf die Jugend hörten und somit auf die Verbreitung der Einladung via Facebook und Co. vertrauten, war das Starkbierfest überaus gut besucht. Die Wahl der Location, Hermann Saal statt Gerätehaus, wurde mit einem wahnsinnigen Ansturm von Gästen belohnt.

Der Anstich des ersten Fasses durch Bürgermeister Martin Schregelmann verlief ohne Komplikationen und wurde von Kommandanten Michael Roith und stellvertretendem Feuerwehrvereins Vorsitzenden Fabian Weidensteiner genau überwacht.

Zahlreiche Nachbarwehren waren gekommen um sich mit den Etzenrichter Feuerwehrleuten, Vereinsvertretern und Gästen, im proppevollen Saal, das Starkbier schmecken zu lassen.

Die Küche blieb heuer mal kalt, aber auch die Brote, belegt mit Geräuertem, Obazdn, Käse, Schnittlauch, Streichwurst, Griebenschmalz und sogar Nutella, waren restlos ausverkauft und sorgten für eine stabile Unterlage für den etwas stärkeren Gerstensaft.

Sitzplätze im Saal wurden zur Rarität, weshalb sich einige sofort in die Bar begaben und dort gleich für Hochbetrieb sorgten.

Für Unterhaltung sorgten „d´Hohlweglauerer“, die in neuer Besetzung zu viert ihr Bestes gaben und gute Stimmung verbreiteten.

Eva Linz aus Etzenricht entschied das Maßkrugschätzen für sich und erhielt dafür ein Zehn-Liter-Fass Bier.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 03.03.2016


  

Rauchmelderübergabe

wl0303wlr FFWRauchmelder bild

Für die jungen Familien ist die Aktion der Feuerwehr bereits zu einer schönen Tradition geworden. Bürgermeister Martin Schregelmann (hinten links), Kommandant Michael Roith (rechts sitzend) und stellvertretender FFW-Vorsitzender Fabian Weidensteiner freuten sich, dass sie für die Neugeborenen (von links nach rechts) Tharya Gollwitzer, Sophia Heberlein, Luis Faltenbacher, Mia Rösch, Leon Erdelt, Ben Rustler, Leon und Dominik Zitzmann, Magdalena Feneis und Max Kastner Rauchmelder verschenken durften.

 

 

(wlr) Im Zuge der Aktion „Mit Sicherheit ins Leben“ luden Feuerwehr und Gemeinde alle Eltern mit ihren Neugeborenen des vergangenen Jahres in die Florianstube ein, um Rauchmelder zu übergeben. Kommandant Michael Roith begrüßte mit Fabian Weidensteiner (stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrvereins) die Neubürger und erklärte, dass mit diesem Geschenk eventuell auftretende Brände früh erkannt und somit Leben gerettet werden können.

Bei Kaffee und Kuchen erklärte Roith, wie und wo die Rauchmelder richtig installiert werden müssen und gab den Anstoß, möglichst alle Zimmer eines Hauses oder einer Wohnung damit auszustatten. Bürgermeister Martin Schregelmann fügte an, dass die Gemeinde gerne die Kosten für die Geräte übernehme, um die Eltern in der Verantwortung ihren Kindern gegenüber zu unterstützen.

Manche der Eltern brachten die älteren Geschwister der Neugeborenen mit, für die sie auch schon Rauchmelder erhalten, die selbstverständlich auch montiert haben.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 01.03.2016


 

 

Jahreshauptversammlung

wl0501wlr JHVFFW bild

Gute Zusammenarbeit und Freude an der Hilfe am Nächsten, hierzu waren sich die Geehrten,  Beförderten und Neuaufnahmen der Etzenrichter Truppe einig. Allen voran zweiter Bürgermeister Hans Beutner (stehend, rechts), Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeier (stehend 2. v. rechts), Kommandant Michael Roith (stehend 3. v. rechts) und Vorsitzender Wilhelm Wittmann (stehend links)

  

 

(wlr) Vier Neuaufnahmen, zahlreiche Beförderungen und viele Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zur Sprache gebracht. Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeier hob das große Interesse von Alt bis Jung und von Aktiv bis Passiv der Etzenrichter Wehr an der Versammlung hervor.

Vorsitzender Wilhelm Wittmann erinnerte an die Aktivitäten im Jahresverlauf und dankte allen Gönnern für die Unterstützung. Im Fokus standen Veranstaltungen wie Starkbierfest, Maifest mit der Blaskapelle, 30jähriges Jubiläum der Jugendgruppe, Ausflug und Christbaumverkauf, alle Unternehmungen die auch Geld in die Kasse des Vereins spülen um die aktive Wehr damit zu unterstützen.

Kommandant Michael Roith fasste die Einsätze und Übungen in seinem Tätigkeitsbericht zusammen. Mit 4 Brandeinsätzen, 43 technischen Hilfsleistungen und 4 Sicherheitswachen wurden in der Summe 475 Arbeitsstunden absolviert, was von der Etzenrichter Feuerwehr ein durchschnittliches Pensum abverlangte. Auch wenn das Sturmtief Niklas im Frühjahr an Etzenricht vorbeiging, eine Gewitterfront im Juni hielt dagegen alle bis in die frühen Morgenstunden auf Trab um zahlreiche Keller auszupumpen. Ein Dachstuhlbrand im Ort verlangte von der Truppe Höchstleistung. Roith dankte an der Stelle noch einmal Michaela Schiesl, die bei der Kommandantenneuwahl nicht mehr zur Verfügung stand, für 6 Jahre Engagement und dem neuen stellvertretenden Kommandanten Thomas Feige, der sich in seine neue Aufgabe ebenso hervorragend eingearbeitet habe.

Zahlreiche Übungen und Prüfungen wurden absolviert und ein guter Zusammenhalt zeichnet die aktive Truppe aus, betonte der Kommandant.

Mit einem Handschlag in der Feuerwehr aufgenommen wurden Johannes Pleier, Katharina Braun, Marcus Ott und Allen Rush. In die aktive Wehr rücken Daniel und Patrick Eggmeier, Thomas Schöttler, Jonas Weidner, Lukas Weiß und Kilian Wittmann auf.

Die Highligts des Jahres der Jugendgruppe waren von Jugendwart Mario Feneis zu hören. Eine Winterwanderung nach Kohlberg, eine gemeinsame Plattenparty mit der KLJB, Ramadama, Jubiläumfeier, Ausbildungswochenende und Wissenstest zeigen, dass die Jugendgruppe voller Energie steckt. Die Ausbildung stehe aber trotz der vielen gesellschaftlichen Unternehmungen im Vordergrund um sie für die aktive Wehr fit zu machen.Trotz Schulanforderungen, Ausbildungsstress oder Schichtarbeit, haben die Jugendlichen Spaß an der Feuerwehr und zeigen großes Engagement in der Truppe.

„Ich besuche ja bekanntlich viele Jahreshauptversammlungen und es ist nicht überall so wie in Etzenricht, dass umgerechnet auf die Stärke der Wehr auch ein so großes Interesse an der JHV besteht, weshalb ich Etzenricht oft als Vorzeigebeispiel nenne,“ so Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeier. Er zollte seine Hochachtung vor der geleisteten Arbeit. „Ich stöbere gerne in den alten Feuerwehraufzeichnungen und da war es schon auch mal so, dass bei gleicher Besetzung wie bei euch, nur ein Einsatz im Jahr war. Es ist einfach unvergleichlich zur heutigen Zeit.“ Er wünschte für das neue Jahr weniger Einsätze und bestärkte Alle, mit so viel Freude an der Bereitschaft zu helfen, weiterzumachen. „Die Feuerwehr ist wie ein großes Schiff das der Kommandant bei Wind und Strömung gut steuern muss, deshalb der Wunsch an Michael Roith, das Schiff der Etzenrichter Wehr auch weiterhin so gut zu steuern.“

Pfarrer Heribert Englhard bedankte sich bei der Feuerwehr für die Hilfe der Verkehrsabsicherungen und der Teilnahme der Fahnenabordnungenbei allen kirchlichen Aktivitäten. Hier werde die Feuerwehr auch ihrem Wahlspruch „Gott zur Ehr“ gerecht.

Zweiter Bürgermeister Hans Beutner äußerte seinen Stolz über die örtliche Feuerwehr und versprach auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde. „Es wird mir nicht bange um die Zukunft unserer Feuerwehr wenn ich sehe, dass es an der Jugend überhaupt nicht fehlt.“

Feuerwehrvorsitzender Alexander Richter von der Patenwehr Grafenwöhr bescheinigte seinem Amtskollegen Wilhelm Wittmann eine sehr gut funktionierende Patenschaft aus der in den vielen gemeinsamen Stunden auch zahlreiche Freundschaften im privaten Bereich entstanden seien und versprach dies auch in Zukunft weiter fort zu führen.

Weitere Auszeichnungen und Beförderungen:

Oberlöschmeister – Tobias Smola, Maschinist – Stefan Brandl und Maximilian Rösch, Atemschutzträger – Patrick Eggmeier, Jonas Weidner, Lukas Weiß.

Ehrungen aktiver Dienst: 10 Jahre Stephan Rösch, 25 Jahre Thomas Kern, 30 Jahre Walter Nodes, 40 Jahre – Werner Uschold, Franz Smola

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 03.01.2016


 

 

1. Christbaumverkauf am 05.12.15

1412wlr FFWChristbaum bild1

Es war für jeden Geschmack ein Baum dabei. Hatte Mann einen gefunden, ließ Frau ihn meistens nicht mehr aus. Die Verantwortlichen freuten sich jedenfalls riesig über den hervorragenden Zuspruch des Christbaumverkaufs durch die Feuerwehr.

  

 wl1412wlr FFWChristbaum bild2

Schwierig gestaltete sich bereits das Auspacken der Weihnachtsbäume. Die Tannen wurden den Feuerwehrlern schon hier fast aus den Händen gerissen und brauchten dann nicht mehr aufgestellt werden.

   

wl1412wlr FFWChristbaum bild3

Vorsitzender Wilhelm Wittmann durfte die Bäume wieder einpacken, bevor sie an die Familien bis vor die Haustür gebracht wurden.
 
 

(wlr) Lange ist es nicht mehr bis Weihnachten und der Stress vor dem Fest scheint immer mehr zu werden. Die Feuerwehr nahm den Etzenrichtern ein wenig davon ab und bot im Ort einen Christbaum Verkauf an. Frisch geschlagene Bäume aus dem „Tannenland“ wurden vom Feuerwehrvorsitzenden Wilhelm Wittmann und seinen Helfern in Pressath abgeholt und zum Verkauf angeboten.

Hinter der Gerätehalle waren Nordmanntannen, Blaufichten und Coloradotannen in allen Ausführungen aufgestellt, viele Männer, Frauen und Kinder wuselten durch den künstlich angelegten Wald und suchten nach ihrem Traumbaum. Ob er gefunden wurde war ganz leicht zu erkennen, der Baum wurde festgehalten, bis jemand von der Feuerwehr kam um den Kaufpreis zu kassieren. Dann ging es für die Bäume gleich wieder ab durch die Röhre, zurück in ein Netz für den weiteren Transport und sortiert nach Dorf und Radschin. Das Angebot des Veranstalters: „kostenlose Lieferung direkt vor die Haustüre“, war natürlich für viele Familien eine Einladung die sehr entgegenkommend war und gerne angenommen wurde.

Um die Stimmung auf die bevorstehenden Festtage zu versüßen, hatten die Feuerwehrfrauen noch Glühwein, Kinderpunsch, Weihnachtsgebäck und Bratwurstsemmeln für die sehr zahlreich gekommenen Kunden vorbereitet. Kleine Feuerstellen und lustige Weihnachtslieder aus der Konserve machten das Ambiente perfekt.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 12.12.2015


 

Erste-Hilfe-Kurs für Kids

wl1311wlr FFWKidsEHK bild1

  

wl1311wlr FFWKidsEHK bild2

  

wl1311wlr FFWKidsEHK bild3

Die Kinder lernten spielerisch, wie richtiges Verhalten bei kleineren und auch größeren Verletzungen eingesetzt wird. In eineinhalb Stunden Kursdauer, konnte Beatrix Birkmüller vom Roten Kreuz, den Kids sehr viele Tipps mitgeben.

    

(wlr) 15 Kinder waren das Maximum für den Erste-Hilfe-Kurs und das wurde auch voll ausgeschöpft. Die Feuerwehr hatte dazu aufgerufen, die Mädchen und Jungen waren begeistert.

Unter dem Motto „Trau dich – keiner ist zu klein, um Helfer zu sein!“ lernten die Kids in der Dauer des Kurses von eineinhalb Stunden sehr viel, wie sie sich selber und anderen helfen können. Sie waren aber auch voll bei der Sache und hörten Beatrix Birkmüller vom Roten Kreuz ganz aufmerksam zu. Angelika Feige und Liane Heinze standen zwar betreuend zur Seite, hatten aber kaum zu tun, denn die volle Konzentration der kleinen Teilnehmer lag bei „Trixis“  - so durften die Kinder die Ausbilderin nennen - Ausführungen über unterschiedliche Verletzungen, mit denen auch Kinder im Alltag konfrontiert werden können.

Insektenstiche zum Beispiel, die gekühlt werden müssen, ebenso wie Beulen und Quetschungen. Auch Verbrennungen und Verbrühungen müssen gekühlt und keinesfalls mit einer Creme behandelt werden.

Das Anlegen eines Fingerverbandes, um eine Wunde vor Verschmutzung zu schützen, oder Kopf- und Armverband, war für die Kinder nicht schwer zu erlernen.

Dass bei 112 schnell Hilfe vorbei kommt, aber auch bei 110 Hilfe angefordert werden kann, wussten einige der Kids noch von früheren Kursen durch die Feuerwehr im Kindergarten. Hauptsache sei es aber, überhaupt eine dieser Nummer im Notfall anzurufen, lehrte Birkmüller.

Auch über die 5 W-Fragen hatten die Kleinen schon mal was gehört und steuerten zur Erklärung des WO ist der Unfallort, WAS ist passiert, WIEVIELE Personen sind verletzt, WELCHE Verletzungen und WARTEN auf eventuelle Rückfragen, schon einiges an Wissen dazu.

Zuletzt zeigte „Trixi“ den Kindern anhand einer Übungspuppe noch die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit.

Die Mädchen und Jungen saugten alle Informationen auf wie ein Schwamm und erzählten ihren Eltern bestimmt ganz genau, was sie in der kurzen Zeit alles lernen durften.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 12.11.2015


  

Ehrungen

wl2310wlr FFWEhrung bild

Kommandant Michael Roith (rechts) und Feuerwehr-Vorsitzender Wilhelm Wittmann (links) freuten siche, langjährigen Mitgliedern wie Hans Spieß (zweiter von links) und Wilhelm Weiß (zweiter von rechts) eine Ehrung überreichen zu dürfen.

   

 

(wlr) Kameradschaft wird bei der Feuerwehr ganz großgeschrieben. Einer muss sich auf den anderen verlassen können, die jungen Floriansjünger wie die alten Hasen. Zum Dank, sich in den Dienst der Feuerwehr zu stellen, wird einmal im Jahr ein Kameradschaftsabend gestaltet.

Vorsitzender Wilhelm Wittmann und Kommandant Michael Roith begrüßten die zahlreichen Gäste in der gut gefüllten Feuerwehrhalle, die sich die vorbereiteten „Spare Rips“ mit Soße, Kartoffelsalat und Brot schmecken ließen. Zu späterer Stunde gab es noch Kirwakuchen, Kücheln und Kaffee. Dazu gab es genügend Möglichkeit, die Geselligkeit zu pflegen.

Der Abend wird auch immer wieder genutzt, um langjährige Mitglieder zu ehren, die nicht mehr dem aktiven Feuerwehrdienst angehören. In diesem Jahr war das Wilhelm Weiß der für 40 Jahre und Hans Spieß für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet wurde. Ernst Kastner, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, wird die Urkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft nachgereicht.

Alle drei Geehrten waren in jungen Jahren aktiv in der Truppe und wurden unter großem Applaus der Kameraden mit den Ehrenurkunden bedacht.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 21.10.2015


 

 

Neuwahl Kommandant

003

Michael Roith (zweiter von links) und Thomas Feige (vierter von links) leiten als 1. und 2. Kommandant für die nächsten sechs Jahre die Aktive Etzenrichter Feuerwehr. Michaela Schiesl (dritte von links) legte ihr Amt als Stellvertreterin nieder. KBI Georg Tafelmeyer (links), KBM Wolfgang Schwarz (zweiter von rechts) und Bürgermeister Martin Schregelmann (rechts) waren mit dem Ablauf der Wahl sehr zufrieden.

 

  

 

(wlr) Bei der Dienstversammlung mit Neuwahlen der Kommandanten, wurde Michael Roith als erster Kommandant von den über 40 anwesenden Feuerwehraktiven erneut in seinem Amt bestätigt. Martin Schregelmann führte die Neuwahl als Pflichtaufgabe des Bürgermeisters durch und wurde dabei von Kämmerer Günter Hirmer unterstützt.

Nach sechs Jahren zog sich die bisherige stellvertretende Kommandantin Michaela Schiesl zurück. Als neuer Stellvertreter wurde Thomas Feige von den Kameraden und Kameradinnen einstimmig gewählt.

Martin Schregelmann bedankte sich bei Michaela Schiesl für ihre geleistete Arbeit und allen Feuerwehrleuten für ihren Dienst und aktiven Einsatz in der Gemeinde.

Als alter und neuer Kommandant bedankte sich Michael Roith. „Wir haben in den letzten sechs Jahren gemeinsam viel geschafft. Es stehen ein neues Feuerwehrauto und der Digitalfunk an und ich bitte auch in Zukunft um eure Unterstützung.“

Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer sprach auch im Namen von Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und bestätigte eine sehr disziplinierte Wahl. Er dankte Michaela Schiesl für die Tätigkeit in den letzten sechs Jahren. „Es ist viel Arbeit und man kann es vorher gar nicht überreißen was da alles auf einen zukommt.“ Tafelmeyer sprach vor allem Respekt aus, dass Michaela Schiesl als Frau das Amt als stellvertretende Kommandantin super gemeistert habe.

„Ist der Kommandant eigentlich wichtig bei der Feuerwehr? Die Feuerwehr besteht aus Feuerwehrleuten und Gerät und der Kommandant muss alles richtig zusammenbringen und koordinieren. Er muss für eine gute Ausbildung sorgen und so fällt ein Kommandant schon fast unter den Begriff „Künstler“, denn er braucht einen siebten Sinn, Wissen, Erfahrung und muss sich Respekt verschaffen.“

Tafelmeyer führte die letzten Großbrände in Münchsreuth, Rupprechtsreuth und den Einsatz bei der abgestürzten F 16 als Beispiele an, dass vor allem beim Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren eine richtige Koordination gewährleistet werden muss. Ein Kommandant muss Verantwortung übernehmen. „Früher trugen die Kommandanten weiße Handschuhe (am Einsatzort durften sie nichts arbeiten um alles zu überblicken) und eine Standarte, damit sie gleich von allen Einsatzleuten gesehen werden konnten. Heute gibt es ja Funkgeräte und es ist schon etwas einfacher.

„Ich bitte alle, den ersten und zweiten Kommandanten zu unterstützen, macht die Ausbildungen und kommt zum Einsatz, damit auch die Tagesalarmsicherheit gewährleitstet werden kann. Ich wünsche den neu gewählten Kommandanten bei jedem Einsatz einen Mann mehr als er unbedingt braucht.“

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 05.09.2015


 

 

Leistungsabzeichen

 

024a

Leistungsprüfung bestanden! Erleichtert und froh waren die Prüflinge der Feuerwehr und ihre Schiedsrichter Wolfgang Schwarz (links) Georg Tagelmeyer (zweiter von links), Manfred Prün (zweiter von rechts) und Kommandant Michael Roith (rechts).

 

(wlr) Die Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und Manfred Prün aus Weiherhammer, passten schon ganz genau auf, als sieben Teilnehmer der Etzenrichter Feuerwehr die Leistungsabzeichen in verschiedenen Kategorien für die 87. Löschgruppe absolvierten.

 

So viele interessierte Zuschauer wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, fanden sich zur Abnahme der Leistungsprüfung „Am Plan“ ein, um einmal zu sehen wie schnell die Schläuche gekuppelt, unterschiedliche Knoten gemacht und theoretisches Wissen über die technischen Gerätschaften abgeliefert wurde.

 

Wenige Wochen hatten die Prüflinge Zeit um sich vorzubereiten, Fabian Weidensteiner und Michaela Schiesl standen hilfreich zur Seite und erhielten dafür ein großes Lob von Kommandant Michael Roith, der stolz auf seine Truppe war.

 

Die Teilnehmer waren für Stufe 1: Thomas Schöttler, Stufe 2: Lukas Weiß, Sebastian Götz, Patrick Eggmeier, Daniel Eggmeier, Stufe 5: Tamara Smola und Martin Schregelmann angetreten.

 

Von den Schiedsrichtern gab es zur Leistungsabnahme viel Lob für die Prüflinge, alle sechs Feuerwehrmänner sowie eine Feuerwehrfrau haben bestanden.

 

KBI Tafelmeyer bezeichnete die Leistungsprüfung immer wieder als eine spannende Sache. Es sei wichtig, eine umfangreiche und gewissenhafte Ausbildung bekommen zu haben um dann, wie ja in Etzenricht auch schon mehrmals passiert, zum Beispiel bei Wohnhausbränden genau zu wissen was zu tun ist.

 

Der Kreisbrandinspektor war auch sehr angetan vom großen Interesse der Fraktionen und besonders freute ihn, dass der Bürgermeister auch wieder in den Prüfungsalltag einstieg und sich einer Leistungsprüfung unterzog. „Wenn der Bürgermeister selber bei der Feuerwehr aktiv dabei ist, ist der Stellenwert der Wehr ganz hoch“.

 

Es gibt keine andere Institution als die Feuerwehr, die zu jeder Zeit und an jedem Ort, beliebig viele aktive Männer und Frauen in Bereitschaft versetzen kann.

 

Wichtig sei der Zusammenhalt und auch die gute Kameradschaft innerhalb des Ortes und mit den Nachbargemeinden.

 

Bürgermeister Martin Schregelmann fügte noch an, dass es sich, in diesem Falle ihn ausgenommen, mit der 87. Löschgruppe um die jüngste Etzenrichter Gruppe handle, die je die Prüfungen abgelegt habe. Er dankte, dass ihn die jungen Leute in die Gruppe aufgenommen haben und den Gruppenführern für die hervorragende Ausbildung.

 

„Ihr seid es die in Zukunft auch Führungspositionen übernehmen sollen“. Die Feuerwehr kann sich auch über den Gemeinderatsbeschluss freuen, der die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos zum bald anstehenden 150jährigen Jubiläum beinhaltet.

 

Nach den Prüfungen und der Leistungsabzeichenvergabe belohnten sich die Teilnehmer mit einer von der Gemeinde spendierten Brotzeit.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 04.08.2015


 

Einsatzübung am Kindergarten

009

 

017

Gott sei dank, der Hausmeister wurde gefunden! Mit einem Dummy demonstrierten die Feuerwehrleute die Rettung. Die Kinder passten ganz genau auf was alles geschieht.

 

 024  027

 

Auch das Öffnen eines Hydranten muss gelernt sein und wird den Kindern ganz genau gezeigt. Es fühlt sich lustig an, wie sich der Schlauch mit dem Wasser füllt.

 

 

 

 

(wlr) „Im Kindergarten brennt es und der Hausmeister ist wahrscheinlich noch im Gebäude, wir haben ihn nicht gefunden“. Diese Worte begleiteten den Notruf, den Kindergartenleiterin Sabine Frey absetzte, als der am letzten Tag der Brandschutzerziehung durch die Feuerwehr eine spannende Übung begann.

 

 

Alle drei Jahre nehmen sich zahlreiche Etzenrichter Feuerwehrleute an drei Tagen die Zeit um den kleinsten Gemeindebürgern richtiges Verhalten im Notfall bei- und dabei auch den Feuerwehrdienst näher zu bringen.

 

 

Am ersten Tag durften die Krippenkinder des Kindergartens ins Feuerwehrhaus gehen und sich umschauen. Anschließend erhielten die Vorschulkinder bei der Brandschutzerziehung erklärt, wie gefährlich Feuer ist, dass es gutes und schlechtes Feuer gibt und wie gefährlich Rauchentwicklung ist. Versuche wurden angestellt. Was brennt oder was brennt nicht? Wie zündet man eine Kerze richtig an oder wie funktioniert ein Rauchmelder? Hochinteressant für die Kinder waren auch die Atemschutzgeräteträger, die persönlichen Schutzausrüstungen oder die Brandfluchthaube.

 

 

Die 3-4jährigen und die 4-5jährigen erhielten am nächsten Tag in kleinen Gruppen einen Einblick in Ausrüstung, Fahrzeuge und die persönlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehrleute. Danach durften die sechsjährigen an das am Vortag erlernte anknüpfen und freuten sich sehr, dann schon selbständig einen Notruf richtig absetzen zu können.

 

 

„Glücklicherweise hat die Gemeinde ein „Notruftelefon“ angeschafft. Mit diesem kann sehr real das Üben eines Notrufes umgesetzt werden und es kann für Kindergarten und Schule beziehungsweise auch Erwachsene zum Üben genutzt werden“, erklärte Feuerwehrfrau Angelika Feige, die für die Brandschutzerziehung zeichnete und alles im Griff hatte.

 

 

Das Highlight der BSE war allerdings als am dritten Tag ein Feuer im Kindergarten simuliert wurde. Rauchmaschinen bewirkten das Auslösen der in den Räumen installierten Rauchmelder. Die Kinder flüchteten, so wie sie es in den letzten Tagen gelernt hatten, mit den Betreuerinnen in den Garten und warteten gespannt auf die Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit trafen die Einsatzfahrzeuge mit Tatütata ein. Die Mannschaft schwärmte aus und suchte erst mal, ausgerüstet mit Atemschutz, den Hausmeister. Bewundernd verfolgten die Kids das Treiben und klatschten nach erfolgter Löschung des angeblichen Feuers.

 

 

„Man kann sagen, die Kinder sind momentan gerüstet und wissen genau was sie im Notfall tun müssen. Sie haben die Informationen aufgesogen wie ein Schwamm und es werden bestimmt einige dabei sein, die später einmal zur Feuerwehr gehen!“ sagte Angelika Feige, die sich über den Eifer der Kinder und der Betreuerinnen sehr freute.

 

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 15.07.2015


Vereinsausflug 2015 nach München

 

DSC 0319

Für die Etzenrichter Feuerwehrmänner und Frauen gab es auf der Feuerwache 6 in Pasing sehr viel Interessantes zu sehen. Der Ausflug war also nicht nur Vergnügung sondern auch Fortbildung zugleich.

 

 

 

(wlr) Der Ausflug der Etzenrichter Feuerwehr war rundum eine gelungene Sache. Angelika Feige hatte mit den ausgesuchten Zielen ein interessantes Tagesprogramm für jung und alt zusammen gestellt. Einziges Manko war die große Hitze außerhalb des klimatisierten Busses, mit dem die Mitreisenden etwas zu kämpfen hatten.

 

In München angekommen war die erste Anlaufstelle das Olympiagelände, wo sich die Gruppe aufteilte und das Areal erkundete. Ob Olympiaturm, BMW-Welt, Sea-Life oder einfach im Schatten sitzen und etwas Kühles trinken, der Vormittag verging rasend schnell.

 

Das nächste Ziel war die Feuerwache 6, welche eine von 10 Berufsfeuerwachen in München stellt. Das Wachgebiet der Feuerwache Pasing umfasst 70 Quadratkilometer. Neben einem Münchner Löschzug waren dort auch Rettungsdienstfahrzeuge, Großraumrettungsfahrzeuge, Sonderfahrzeuge wie ein Kranwagen, Wechsellader, Wassernotfahrzeug, ein LKW-Ladekran, Gerätewagen, Großlüfter und noch vieles mehr zu bestaunen. Für die Feuerwehrleute aus Etzenricht ein wahres Eldorado. Nach zwei interessanten Stunden auf der Wache mit Führung, trat die Reisegruppe ihre Heimfahrt an.

 

Ein letzter Stopp auf dem Adlersberg bei Regensburg versprach schattige Plätze unter Bäumen bei einem leckeren Abendessen und einem kühlen „Palmator-Radler“.

 

Quelle: Sylvia Wallinger vom 13.07.2015


 

 

30 Jahre Jugendfeuerwehr Etzenricht

 FFWJugendgruppe2FFWJugendgruppe1

Die ältesten Bilder aus dem Archiv der Jungfeuerwehr zeigen die erste Jugendleistungsprüfung. Gruppenfoto: stehend von links: Feuerwehr Vorstand Hans Eggmeier+, Bgm. Herbert Dorner, Carsten Heinz, der heutige Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer (damals als Schiedsrichter), Stefan Müller, Martin Pleier, der damalige 1. Jugendwart und heutige Ehrenkommandant Franz Smola, Max Kühner, Marcus Fleischmann, damaliger Kreisbrandmeister Robert Amann+, Schiedsrichter und KBM Winklmann. In der Hocke: Robert Amann jun., Michael Eggmeier, Mario Feneis und Michael Windisch.

 

 

 

(wlr) Mit einem Jubiläum für die Jugend feierte die Etzenrichter Feuerwehr das 30jährige Bestehen der Jungfeuerwehr. Im Jahr 1985 wurde die Ordnungsnummer für eine offizielle Jungfeuerwehrgruppe zugeteilt.

 

Franz Smola, als erster Jugendwart der Etzenrichter Feuerwehr, erzählte von den Anfängen vor 30 Jahren. „Es gab natürlich schon immer junge Leute bei der Feuerwehr, aber es war halt keiner so richtig zuständig und die Jugend lief einfach so mit. Da ich zu der Zeit jüngster Gruppenführer war, blieb mir nichts anderes übrig als mich zu fügen und wurde erster Jugendwart. Von 1985 bis 1992 und ich war es richtig gerne, es war eine sehr schöne Zeit und wir waren damals schon eine starke Truppe“. Motivation bei allen Leistungsprüfungen und viel Engagement der jungen Männer war der wichtigste Motor für gute Erfolge, erklärte Smola.

 

Nach Franz Smola stellten sich über die 30 Jahre hinweg Robert Amann jun., Robert Seidl, Michael Feige (über 10 Jahre), Sebastian Zwack und Michael Roith als erfolgreiche Jungendwarte zur Verfügung.

 

Seit 2009 bis heute leitet Mario Feneis die Jugendgruppe. Er sagt: „Ich finde es eine ganz tolle Sache und fast alle Funktionäre in der heutigen Wehr stammen aus der Jugendarbeit. Für die jungen Männer und mittlerweile auch vielen Frauen gilt das einfache Motto: Ich gehe da hin, lerne Etwas, es macht mir Spaß und ich kann damit noch Gutes tun und helfen. Es gehört neben dem vielen Lernen, den Übungen und Einsätzen aber wirklich auch viel Spaß dazu. Und wir Erwachsenen haben eine gewaltige Freude am Engagement der Jugend und dem Miteinander, das wir ihnen vermitteln wollen und das auch in einer hervorragenden Weise praktiziert wird.“

 

Bei der Jubiläumsfeier stand natürlich die Party im Vordergrund. Fast alle ehemaligen Jugendwarte waren gekommen, auch wenn die Anfahrt aus München oder Ingolstadt war. Im Festzelt ließen es die Jungen aus Etzenricht und den umliegenden Feuerwehren zur Musik von „DJ ENGIN3“ ordentlich krachen.   

Quelle: Sylvia Wallinger vom 05.05.2015


 

18. Maifest

 064

Es gehört einfach zum Maifest einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern und im Festzug zum Feuerwehrhaus zu marschieren. Ein feierlicher Beginn des 18. Maifestes von Blaskapelle und Feuerwehr.

 

 

(wlr) Gut besucht war das Maifest von Feuerwehr und Blaskapelle. Der Feier ging ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen St. Nikolaus Kirche voran, den die Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler  und Pfarrer Alois Lehner zelebrierten. Gelungen war auch die musikalische Begleitung durch den evangelischen Posaunenchor.

 

Bürgermeister Martin Schregelmann, einige Gemeinderäte, die Fahnenabordnungen der Etzenrichter Vereine und zahlreiche Bürger gingen im Festzug unter den Klängen der Blaskapelle durch das Dorf zum Feuerwehrhaus. Mittlerweile ist es auch schon zur schönen Tradition geworden, dass Freunde aus der Patengemeinde Algund extra nach Etzenricht kommen um das Maifest mitzufeiern.

 

Das Weißwurstfrühstück begleitete die Kapelle in kleiner Formation. Zum Mittagessen waren neben den Plätzen im Feuerwehrhaus und im großen Festzelt auch das Florianstüberl von den Gästen belegt worden um sich den von Feuerwehr Vorsitzendem Wilhelm Wittmann zubereiteten Sauerbraten und die von Hubert Greiner frisch gebackenen Schnitzel schmecken zu lassen. Der nahtlose Übergang zum Kuchenbuffet und zu den Grillspezialitäten wurde mühelos geschafft. Die vielen Helfer der nicht aktiv musizierenden Mitglieder der Blaskapelle sowie Kommandant Michael Roith und unzählige Feuerwehrmänner und -frauen erledigten alle Arbeiten in gewohnter Routine. Schließlich war es bereits die 18. Auflage des Maifestes.

 

Die Blaskapelle unter der Leitung von Harald Faltenbacher, zog alle Register ihres Könnens und unterhielt die Gäste prächtig mit einem breitgefächerten Repertoire. Zahlreiche Stücke begleiteten „Harald und Birgit“ mit Gesang.

 

Neben den kulinarischen und musikalischen Leckerbissen war aber auch für Unterhaltung der Kinder gesorgt. Die Hüpfburg fiel zwar wegen des schlechten Wetters buchstäblich ins Wasser, aber die Mädchen und Jungen vergnügten sich am Maltisch oder ließen sich ein märchenhaftes oder tierisches Gesicht schminken.

Quelle: Sylvia Wallinger vom 02.05.2015


 

Ramadama

012

Nach drei Stunden Müll einsammeln bei der Rama-Dama Aktion, freuen sich die Feuerwehrleute auf eine zünftige Brotzeit.

 

(wlr) Ein Anhänger voll Müll bei dem allerlei Sachen dabei waren, die absolut gar nichts im Straßengraben zu suchen haben, war das Ergebnis der Rama Dama Aktion der Etzenrichter Feuerwehr.

Entlang des Mantler Wegs hatte der Bauhof bereits am Tag zuvor einen riesigen Müllberg entfernt, den wohl Spermüllsammler aussortiert hatten. Auch Gislinde Zwack unterstützte die Aktion indem sie das Areal rund um den „Hundsbloz“ beim blauen Weiher vorab schon nach Abfall absuchte.

15 Feuerwehrler waren drei Stunden in Gebieten unterwegs wie Sperlhammerstraße, Fischlehrpfad, weiße Marter und alte Kohlberger Straße und sammelten dort neben Maschendrahtzaun, Gummistiefeln, Abdeckplanen und sonstigem Müll einige Kilogramm „Kurze“ ein.

Jugendbeauftragter Mario Feneis dankte den Jungfeuerwehrleuten, die mit anpackten, er freute sich aber auch über die älteren FFW-Kameraden, die sich an der Aktion beteiligten um die Jugendlichen nicht allein raus zu schicken. Auch der Bauhof unterstützte mit Fahrzeugen und Manpower.

Als Dank der Gemeinde für die Rama Dama Aktion gab es eine Brotzeit für die fleißigen Helfer.

Quelle: Sylvia Wallinger vom 29.04.2015


 

Ehrenzeichenverleihung

 

005

 Das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern bekamen für 40 Jahre Franz Smola, Werner Uschold, Wolfgang Kraus und Hans Häring (vordere Reihe ab 2. von rechts). Stellvertretender Landrat Albert Nickl (rechts vorne), Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer (zweiter von links) und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz (hinten dritter von rechts) hatten die ehrenvolle Aufgabe in Anwesenheit der VG-Vertreter Bürgermeister Martin Schregelmann, Etzenricht (hinten 2. von rechts), 2.Bürgermeister Herbert Rudolph, Weiherhammer (hinten 4. von rechts) und 2. Bürgermeister Gerhard List, Kohlberg (hinten 5. von rechts), sowie Technischer Leitung der Werksfeuerwehr Pilkington Gerhard Ruhland (links vorne) die Ehrenzeichen zu vergeben. Für 25 Jahre gab es das Ehrenzeichen in Silber für Stefan Frank, Andreas Weber, Wolfgang Pöllath, Manfred Häring, Thomas Kern und Markus Kummer (die noch nicht Benannten von links nach rechts)

 

(wlr) „Er soll Nerven wie Drahtseile haben und gleichzeitig perfekt mit der Technik umgehen können. Er soll kräftig zupacken und sich gleichzeitig in andere einfühlen können. Er braucht einen guten Riecher wo in einem brennenden Haus noch jemand zu retten ist und einen nicht zu empfindlichen Geruchssinn mitten im Qualm. Die Rede ist vom Feuerwehrmann!“

 

Mit diesen Worten eröffnete Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz die Verleihung der Ehrenzeichen des Freistaates Bayern. Feuerwehrmänner aus den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer erhielten bei einem Ehrenabend im Gasthaus Riebel besondere Auszeichnungen für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst.

 

Die Feierlichkeit wurde durch die kleine Formation der Etzenrichter Blaskapelle musikalisch unterstrichen

 

„Der Einsatz und die Zuverlässigkeit verdienen Anerkennung und Respekt“, so Schwarz. Die Ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren und aller Hilfsorganisationen dürfe aber nicht als selbstverständlich angesehen werden. Das Ehrenzeichen sei eine Auszeichnung, die nur für besondere Leistungen verliehen werde. In den letzten Jahrzehnten habe sich das Einsatzgebiet der Feuerwehren neben der Brandbekämpfung auch auf weitere Aufgaben ausgeweitet. Zum überwiegenden Teil seien dies technische Hilfe bei Unfällen im Straßenverkehr, Überschwemmungen, Personenrettungen und Bergungen sowie weitere Notfälle. Durch die technische Entwicklung sei auch eine ständige Aus- und Weiterbildung nötig da die vielseitigen Einsatzbereiche eine leistungsstarke Feuerwehr mit einer erfolgreichen Jugendarbeit erfordere.

 

All diese Eigenschaften zeichnen die Persönlichkeiten aus, die das Ehrenzeichen erhalten, sie engagieren sich in vorbildlicher Weise für ihre Feuerwehren und damit für die Allgemeinheit über lange Jahre und haben sich dadurch außerordentliche Verdienste erworben.

 

Stellvertretender Landrat Albert Nickl überreichte mit Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz die Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Thomas Kern (Etzenricht), Andreas Weber und Wolfgang Pöllath (Weiherhammer), Alexander Dippl und Markus Kummer (Kaltenbrunn), Manfred Häring, Martin Gießübl und Martin Seiler (Hannersgrün) sowie Jürgen Weber und Stefan Frank (Werksfeuerwehr Pilkington). Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre erhielten Franz Smola und Werner Uschold aus Etzenricht, sowie Hans Häring und Wolfgang Kraus aus Hannersgrün.

 

„Wenn die Sirene heult, ist der Einsatz durch die Freiwilligen Feuerwehren immer gewährleistet  und darauf können wir im Landkreis sehr stolz sein. Beispielhafte Leistungen tragen dazu bei, dass die Feuerwehr in der Wertschätzung der Bevölkerung ganz oben angesiedelt ist“, so Nickl. Er bezeichnete die Jubilare als Vorbilder für die junge Generation.

 

Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer erinnerte an seinen Vorgänger Robert Amann, der die Ehrung auf VG-Ebene ins Leben gerufen hat. Tafelmeyer bezeichnete den Dienst in der Feuerwehr als eine Lebenseinstellung und Berufung, denn es sei nicht selbstverständlich an 365 Tagen im Jahr bereit zu sein, sich ausbilden zu lassen und im Notfall parat zu stehen um den Mitmenschen zu helfen. Tafelmeyer berichtete von zahlreichen Einsätzen die den Feuerwehrleuten alles abverlangen würden wie zum Beispiel der erst kürzlich bekämpfte Großbrand in Münchsreuth.

 

Die Feuerwehr im Wandel der Zeit, den die Jubilare auch miterleben konnten, zeige deutlich, dass früher viele Leute aber wenig Ausrüstung zur Verfügung standen, heute habe sich das Verhältnis umgedreht und deshalb sei es wichtig, die Jugend für die Feuerwehr zu gewinnen. Die Jubilare bezeichnete Tafelmeyer als geschliffene Diamanten, die hoffentlich auch noch viele Jahre funkeln und der Jugend leuchten.

 

Martin Schregelmann beglückwünschte die Jubilare im Namen der Verwaltungsgemeinschaft und freute sich, dass der Ehrenabend wieder in Etzenricht durchgeführt wurde. Seine Vorredner hätten den Nagel bereits auf den Punkt getroffen und er könne dem nur beipflichten. Die Ehrenamtlichen verdienen Respekt und Anerkennung für die Zuverlässigkeit bei den zahlreichen Einsätzen.

Quelle: Sylvia Wallinger vom 25.04.2015


 

 

Rauchmelderübergabe als Startschuss für Sicherheitsausstattung

 

026

 

(wlr) Mit 14 Geburten im Jahr 2014 hat die Gemeinde wieder einen Aufwärtstrend zu vermelden, den auch FFW Kommandant Michael Roith feststellen konnte, als er die jungen Familien zur Übergabe von Rauchmeldern einlud.

Roith erläuterte den Müttern und Vätern, warum es der Feuerwehr wichtig sei, Haushalte mit Rauchmeldern auszustatten. Diese kleinen Geräte bringen ein großes Stück mehr an Sicherheit denn die meisten Wohnungsbrände entstehen nachts. Ein Rauchmelder kann rechtzeitig wecken, denn im Schlaf wird die Rauchentwicklung meist zur Todesfalle. Die Installation der Rauchmelder ist super einfach, entweder kleine Schrauben oder Klebepads mit Magneten an der Decke, mittig im Raum, anbringen. Mittlerweile sei die Anbringung von Rauchmeldern in jedem Neubau zur Pflicht geworden. In Ländern wie Schweden, wo die Rauchmelderpflicht schon längere Zeit gilt, gebe es jedenfalls wesentlich weniger Brandtote, so Roith.

Seit vielen Jahren unterstützt die Gemeinde die Aktion „Mit Sicherheit ins Leben“ und gibt die finanziellen Mittel für die Anschaffung der Rauchmelder. Auch der Plüschdrachen „Grisu“ gehört zum Geschenk, damit neben der Sicherheit auch den Kleinen eine sichtbare Freude gemacht wird.

Bürgermeister Martin Schregelmann bekräftigte die Ausführungen des Kommandanten und versicherte, die finanzielle Unterstützung für die Anschaffung der Rauchmelder gerne zu investieren um ein Stück an Sicherheit für die jungen Familien in der Gemeinde zu geben.

Bei Kaffee und leckerem Kuchen hatten die Eltern noch genügend Gelegenheit sich bei den anwesenden Feuerwehrleuten zu informieren oder um den von der Wehr  organisierten Nachmittag bei einem Plausch zu genießen. 

 Quelle: Sylvia Wallinger vom 10.02.2015


 

 Jahreshauptversammlung vom 27.12.2014

 

004

 

(wlr) Ehrungen, Rückblick Neuaufnahmen – mit diesen Stichworten kann grob die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Etzenrichter Feuerwehr umrissen werden. Vorsitzender Wilhelm Wittmann berichtete von einem Jahr mit vielen Aktivitäten.

Der Verein unterstützte die aktive Wehr finanziell und habe die von der Gemeinde gesponserten Rauchmelder an junge Eltern übergeben. Starkbierfest, Maifest, Kameradschaftsabend, ein unvergesslicher Vereinsausflug in die Patengemeinde Algund, Unterstützung der Patenwehr und zahlreiche Beteiligungen an Veranstaltungen bestimmten den Jahresverlauf. Wittmann dankte den Gönnern der Feuerwehr für die finanzielle Unterstützung.

Kommandant Michael Roith ließ Einsätze und Übungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Drei Brandeinsätze, 22 technische Hilfeleistungen, sechs Sicherheitswachen erbrachten 489 Arbeitsstunden. Mit insgesamt 31 Einsätzen könnte man meinen die Etzenrichter Wehr hätte im Jahr 2014 (48 Einsätze in 2013) ein ruhiges Jahr gehabt. Dem war leider nicht so. Ein First Responder Einsatz in der Nacht zum 1. Mai mit drei Verletzten, Brandeinsätze im Gewerbegebiet Weiherhammer, ein Verkehrsunfall mit einer verunglückten Person, Türöffnungen bei eingeschlossenen Personen oder die Rettung eines in der Kläranlage verunglückten Bibers verlangten den Kameraden und Kameradinnen alles ab.

Mit 63 Feuerwehrdienstleistenden über 18 (davon 5 weiblich) , 10 Feuerwehranwärtern (1 weiblich), 14 Gruppenführern (1 weiblich), 23 Maschinisten (2 weiblich) und 17 Atemschutzträgern (1 weiblich), sei die Etzenrichter Feuerwehr personell gut aufgestellt. Zahlreich besuchte Lehrgänge, stetige Erfolge bei den Prüfungen zum Leistungsabzeichen und guter Zusammenhalt zeichneten die Etzenrichter Wehr aus, betonte der Kommandant.

Iris Wittmann und Sebastian Götz sind in die Aktive Wehr befördert worden, Florian Rösch rückte zum Oberfeuerwehrmann auf, Fabian Weidensteiner und Markus Uschold wurden zu Löschmeistern ernannt.

Dienstjubiläum feierten Markus Uschold (10 Jahre), Tobias Smola, Bernhard Zenker und Michael Roith (20 Jahre). Mario Feneis, Carsten Heinze, Martin Pleier und Reinhard Schmidt (25 Jahre).

Laut Jugendwart Mario Feneis hat die Feuerwehrjugend wieder viel geleistet. Sowohl an Arbeit als auch an Lehrgängen. „Ohne die Mitarbeit der Jugend würde die Feuerwehr älter aussehen als sie ist“. 11 Mädles und Jungs absolvieren, neben Berufsausbildung oder Schule, ein beachtliches Pensum an Ausbildung für die Wehr, die ohne Frage auch zeitraubend ist, toll dass hier alle mitmachen ohne groß zu überlegen. Feneis dankte Fabian Weidensteiner und Felix Bäumler, die in der Jugendbetreuung eine große Unterstützung waren. „Ich hoffe, wir können aus der Jugendarbeit auch weiterhin Kameraden in die Wehr bringen und der Jugend so auch ein gewisse Art von Heimat bieten können“, so Feneis.

Stellvertretender Bürgermeister Hans Beutner würdigte die Einsatzbereitschaft der Wehr. „Es ist oft nicht einfach die Arbeit der Feuerwehr und die eigene Familie unter einen Hut zu bringen.“ Die Gemeinde werde die starke Wehr immer unterstützen.

Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz fügte an, dass es zwar viele Stunden seien, die hier investiert werden aber nur gut ausgebildete Kräfte würden die oft harten Einsätze bewältigen können. Schwarz wies auf die 2015 anlaufenden Ausbildungen zum Digitalfunk hin.

Ein Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden Markus Engelhardt von der Patenwehr Grafenwöhr rief Erinnerungen an die spontane Hilfe der Etzenrichter beim Lagervolksfest wach.

 Quelle: Sylvia Wallinger vom 06.01.2015 

 

 

 

   
© FFW Etzenricht